700.000 feierten am Silvesterpfad

Der 28. Silvesterpfad hat laut Veranstaltern rund 700.000 Besucher angelockt. Die Großveranstaltung verlief laut Polizei ohne gröbere Zwischenfälle. Nicht eilig hatte es das Wiener Neujahrsbaby.

Elf Bühnen und hunderttausende Menschen, da sind die laut Polizei neun Anzeigen wegen Körperverletzung scheinbar gering. Zwei Personen wurden festgenommen. Fünf Anzeigen gab es laut Polizeisprecher Harald Sörös auch wegen sexueller Belästigung. Vier davon durch bekannte, eine durch einen unbekannten Täter. Sie alle hatten in der Menschenmenge andere Personen bedrängt oder unsittlich berührt. Die vier bereits bekannten Täter kommen laut Polizei aus Afghanistan. Der noch unbekannte Täter belästigte eine Kanadierin. Als diese um Hilfe schrie, tauchte er in der Menge unter.

Insgesamt verzeichnete die Wiener Polizei rund um Silvester 4.247 Anrufe unter der Notrufnummer „133“ - mehr dazu in Mehr als 4.200 Polizeieinsätze in Wien.

Programm bis 2.00 Uhr Früh

Zwischen 14.00 und 2.00 Uhr Früh wurden elf Bühnen in der Wiener Innenstadt, im Prater und in der Seestadt Aspern bespielt. Zum Programm zählten Live- und DJ-Musik genauso wie Walzerkurse und Kinderunterhaltung. Höhepunkt waren die beiden Feuerwerke vor dem Rathaus und am Riesenradplatz. Rund 70 Gastronomen sorgten beim Wiener Silvesterpfad für das leibliche Wohl mit Sekt, Punsch und Snacks - mehr dazu in Silvesterpfad an elf Locations.

Außer den offiziellen Feuerwerken waren Knaller und Raketen im Stadtgebiet größtenteils verboten. Dennoch musste die Wiener Berufsrettung in der Donaustadt einen Mann versorgen, in dessen Hand ein Feuerwerkskörper explodiert war - mehr dazu in Böller zerfetzte rechte Hand. Ganz musste man auf die Knallerei übrigens nicht verzichten. Knallerbsen, Sternspritzer und auch kleine Tischfeuerwerke durften auch in der Stadt gezündet werden.

Besucher am Silvesterpfad vor dem Wiener Rathaus
APA/EXPA/SEBASTIAN PUCHER
Lkw wurden auch rund um den Rathausplatz aufgestellt.

Lkw als Rammschutz

Für die Sicherheitskräfte war die hohe Besucheranzahl wieder eine besondere Herausforderung. Zwar gab es heuer keine Terrorwarnung, aber es herrschte nach wie vor erhöhte Wachsamkeit, und die Polizei hatte Lkw als Rammschutz aufgestellt - mehr dazu in Silvesterpfad: Lkws als Rammschutz. Der Silvesterpfad wurde auch mit mehreren Kameras videoüberwacht.

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