Opernball: Schwierige Friseur-Suche für Griffith

Melanie Griffith, Opernball-Gast von Richard Lugner, hat einem Friseur und einer Make-up-Artistin zugestimmt - allerdings erst nach Vorlage von Lebensläufen und Beispielfotos. „So etwas hatten wir noch nie“, sagte der Baumeister.

Den ursprünglich vorgesehenen Friseur, einen namhaften Wiener Innenstadt Figaro, lehnte Griffith ab, obwohl dieser sogar über einen Weltmeister-Titel verfügt. „Sie meinte, in Amerika ist man bald einmal Weltmeister. Das war beinahe geschäftsschädigend“, sagte Lugner der APA. Nun bekam der Promi-Friseur Josef Winkler den Zuschlag.

Autogrammstunde und Abendessen fix

Als Make-up Artistin fungiert eine Visagistin, die Lugner aus der ORF-Show „Wir sind Kaiser“ kennt. „Sie hat mich schon in alle möglichen Personen verwandelt: Barack Obama, Sebastian Kurz oder Donald Trump“, erklärte der Baumeister. Ansonsten hat Lugner keinen Kontakt zu seinem Gast. Immerhin hat er aber herausgefunden, wann sie in Wien landen wird.

Programmwünsche äußerte die Schauspielerin bisher nicht. Fixe Termine neben dem Ballbesuch sind eine Autogrammstunde am Mittwoch um 14.00 Uhr in der Lugner City und ein gemeinsames Abendessen am Donnerstag - mehr dazu in Lugner holt Griffith zum Opernball.

Platzprobleme in Lugner-Loge

In´der Loge des Baumeisters könnte es sehr eng werden. Nachdem Augustinus Bader, Chef der Anti-Aging-Produktlinie „Augustinus Bader“ zum Ball kommt, will nun doch auch der Mitbegründer des Labels, Charles Rosier, antanzen. „Warum auch immer“, sagte Lugner. Somit muss der umtriebige Baumeister nach eigenen Angaben genau bedenken, ob genug Platz für eine seiner Begleiterinnen - in Lugner-Diktion „Tierchen“ - vorhanden ist.

Richard Lugner ist dafür bekannt, internationale Stars nach Wien einzuladen und sie mit viel Aufwand an unterschiedlichen Orten zu präsentieren. Unter seinen Gästen waren etwa die Schauspielerinnen Goldie Hawn, Brooke Shields und Gina Lollobrigida, aber auch der deutsche Sänger Dieter Bohlen und „Ruby Rubacuori“, die in der Affäre um die „Bunga-Bunga-Partys“ von Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi bekanntgeworden war.

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