Gedenken zum Falco-Todestag

Am 6. Februar 1998 ist Falco bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik gestorben. Zum Gedenken ist an seinem Ehrengrab ein Kranz niedergelegt und im Stephansdom eine Gedenkfeier abgehalten worden.

Dompfarrer Toni Faber zitierte am Vormittag bei der Kranzniederlegung am Zentralfriedhof aus dem letzten Interview, das Falco vor seinem Tod gegeben hatte: „Wenn ich einmal meinem Gott gegenüber stehe, kann ich sagen, dass ich mir nichts vorwerfen kann. Ich habe niemandem weh getan, ich habe niemandem etwas getan. Außer vielleicht mir selbst und das verzeiht er mir hoffentlich“.

Requiem für Falco zum 20. Todestag

„Muss ich denn sterben, um zu leben?“ Zum 20. Todestag wurde Falco im Stephansdom mit einem Requiem gefeiert.

Faber sprach am Zentralfriedhof auch an, dass es im Leben Falcos auch Schattenseiten gegeben hatte: „Niemand von uns hat das Recht, zu be- oder verurteilen. Wir können uns am genialen künstlerischen Schaffen Falcos so vieles aufleuchten sehen, das uns Hoffnung gibt. Hoffnung auch über die Grenze des Todes hinaus.“

Am Nachmittag fand im Stephansdom ein Wortgottesdienst zum Gedenken an Falco statt, Prominente und Wegbegleiter nahmen daran teil. Dompfarrer Toni Faber ging bei der Gedenkfeier auf mystisch-religiöse Anklänge ein - mehr dazu in Dompfarrer Faber findet Falcos Texte „mystisch“ (religion.ORF.at).

ORF-Programmschwerpunkt zum Todestag

Anlässlich des 20. Todestages (6. Februar) stand ORF eins am Freitagabend ganz im Zeichen von Falco. Dabei wurde auch das Konzert vom Donauinselfest 2017 gezeigt. Die Originalband von Falco spielte unter der Leitung von Thomas Rabitsch alle Lieder im Original-Arrangement synchron zum Falco-Konzert vom Donauinselfest 1993.

Coming Home - Das Falco-Tribute-Konzert

2017 wurde das Falco-Konzert aus dem Jahr 1993 zu Ende gespielt - inklusive jener Hits, die Falco damals nicht mehr performen konnte.

Julian le Play, Gianna Nannini, Georgij Makazaria, Edita Malovcic, Fettes Brot, Ana Milva Gomes, Drew Sarich, Yasmo, Skero und Johannes Krisch sangen die Lieder nach der damaligen Setlist.

Radio Wien würdigt Falco am 6. Februar mit redaktionellen Berichten ebenso wie mit besonders viel Falco-Musik. Am 18. Februar widmet Udo Huber am Sonntagnachmittag drei Stunden, von 15.00 bis 18.00 Uhr, ausschließlich Falco.

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