19.000 Euro Schaden durch Taschendiebinnen

Zwei Taschendiebinnen, die ihre Opfer insgesamt um etwa 19.000 Euro gebracht haben sollen, sind in Wien-Ottakring festgenommen worden. Die Frauen sollen die Bankomat-Codes ihrer späteren Opfer ausspioniert haben.

Mit den gestohlenen Karten hoben die Verdächtigen wiederholt Geld ab, hieß es am Dienstag von der Wiener Polizei. Polizisten beobachteten die zwei Frauen im Alter von 19 und 23 Jahren am Montagnachmittag bei einer Straßenbahnhaltestelle in der Thaliastraße. Die Beamten hatten den Eindruck, dass die zwei Bulgarinnen die umstehenden Fahrgäste musterten und Ausschau nach weiteren Opfern hielten. Deswegen überprüften die Fremdenpolizisten die Identitäten der beiden.

Mindestens sechs Fälle

Dabei stellte sich heraus, dass nach den Frauen wegen des Verdachts des vielfachen Taschendiebstahls gesucht wurde. Sie wurden festgenommen und befinden sich in Haft. Ihnen wird der Diebstahl in zumindest sechs Fällen mit einer Schadenssumme von etwa 19.000 Euro zur Last gelegt. Als Opfer suchten sich die Verdächtigen hauptsächlich ältere Personen, vorwiegend Frauen, aus, berichtete Polizeisprecher Paul Eidenberger.

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