Neuer Ticketautomat nimmt Bankomatkarte

Die neuen Straßenbahngarnituren FLEXITY werden mit einem neuen Ticketautomaten ausgestattet. Dieser wird auch in alle ULF eingebaut. Damit kann der Fahrschein künftig auch mit Bankomatkarte bezahlt werden.

Im Zuge der FLEXITY-Anschaffung werden nicht nur die Hochflurmodelle E2, sondern auch die orangen Ticketautomaten schrittweise ersetzt. Sowohl die allerneueste Straßenbahn-Generation, die mit Jahresende im öffentlichen Wiener Verkehrsnetz unterwegs sein wird, als auch alle ULF werden in den nächsten Jahren mit den neuen Ticketautomaten ausgestattet.

Ticketautomat Wiener Linien
Johannes Zinner
Künftig kann der Fahrschein auch mit der Bankomatkarte bezahlt werden

Bezahlen auch mit Bankomatkarte möglich

Bereits in den nächsten Wochen finden Testfahrten statt, um vor allem die Software der neuen Fahrscheinautomaten im Alltag prüfen zu können. Bis zum Jahresende sollen etwa 70 Stück verbaut werden. „Wir bauen das Service für die Fahrgäste ständig aus, die Möglichkeit, künftig zusätzlich ohne Münzen und stattdessen mit der Bankomatkarte das Ticket in der Bim zu kaufen, ist eine weitere Erleichterung“, so die für die Wiener Linien zuständige Stadträtin Ulli Sima von der SPÖ.

Wiener Linienchef Günter Steinbauer, Stadträtin Ulli Sima
PID/Martin Votava
Die neuen Ticketautomaten werden in den FLEXITY-Garnituren und in den ULF eingebaut

Bedienmenüs in elf Sprachen

Neben dem klassischen Münzeinwurf ist auch eine bargeldlose Bezahlung entweder kontaktlos mittels RFID-Leser (Schnellkassa) oder auch mit Bankomat- und Kreditkarte samt Pin-Eingabe möglich. Das 15-Zoll große Display mit Touch-Screen verspricht bestmögliche Bedienbarkeit in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Ungarisch, Russisch, Tschechisch, Slowakisch, Kroatisch und Slowenisch. Mit Beginn der neuen Automatenära werden wie bisher Einzelfahrscheine (Vollpreis und Halbpreis) zum Kauf angeboten.

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