Wiener AMS: Angebote für Flüchtlinge reduziert

Die Einsparungspläne beim AMS sorgen für Kritik - das Wiener AMS ist hingegen zurückhaltender. Erst müsse das endgültige Budget abgewartet werden. Zudem wurden bestimmte Angebote für Flüchtlinge ohnehin bereits reduziert.

Für Aufregung sorgten die Kürzungspläne unter anderem, weil Einsparungen bei Maßnahmen für Flüchtlinge geplant seien. Weil aber weniger Flüchtlinge nach Österreich kommen, reduzierte das Wiener AMS bereits jetzt schon bestimmte Angebote. „Wenn es nur das ist, ist es nicht mein Problem. Ist es viel mehr, dann wird es schwierig, weil dann könnten wir nicht mehr das umsetzen, was man sich im Integrationsjahr-Gesetz vorgenommen hat“, so Draxl.

AMS-Wien-Chefin Petra Draxl im "Wien heute"-Studio
ORF
Wiens AMS-Chefin Petra Draxl rechnet mit einem kleineren Budget

Klarheit erst nach Budgetrede

Österreichweit sollen rund 600 Millionen Euro beim AMS eingespart werden - der bei weitem größte Teil bei der „Aktion 20.000“. Wie viel es in Wien sein wird, ist noch nicht sicher, sagte die Wiener AMS-Chefin Petra Draxl. „Wir gehen davon aus, dass wir weniger Mittel für Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung haben werden. In welchem Umfang das ist und in welchen Bereichen, das wird sich erst mit der Verwaltungsratssitzung im März entscheiden.“

Nach der Budgetrede von Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) am 21. März steht dann fest, wie viel Geld das AMS künftig tatsächlich zur Verfügung hat.

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