Secession: Bund und Stadt prüfen Mehrkosten

Stadt Wien und Bund lassen vorerst offen, ob sie sich an den Mehrkosten von 650.000 Euro für die Sanierung der Wiener Secession beteiligen. Beide wollen die Sache prüfen und dann entscheiden.

Secession-Chef Herwig Kempinger hatte appelliert, die zusätzlichen Kosten - wie schon die Grundfinanzierung der Generalüberholung des Wahrzeichens - zu dritteln. Je 200.000 Euro sollten Stadt und Bund übernehmen, die übrigen 250.000 Euro wolle man selbst stemmen, so sein Vorschlag - mehr dazu Secession geht Geld für Sanierung aus.

Kostenanstiege „neu prüfen und bewerten“

Euphorie herrscht bei den Partnern darüber allerdings nicht. „Die Stadt weiß vom Mehrbedarf der Secession für die Generalinstandsetzung. Sie wird das Ansuchen der Secession genau prüfen und dann mit dem Bund die weitere Vorgangsweise akkordieren“, ließ das Büro Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) auf APA-Anfrage schriftlich ausrichten.

Ähnlich der Tenor im Bundeskanzleramt. „Von unserer Seite besteht natürlich die Bereitschaft, die Secession bei der Erhaltung und Adaptierung dieses bedeutenden Gebäudes zu unterstützen. Kostenanstiege müssen jedoch neu geprüft und bewertet werden“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA. Und es liege in der Verantwortung der Secession, die Sanierung zu managen und die Kosten- und Zeitplanungen einzuhalten, stellte man dort klar.

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