Jazz Fest: Große Stars auf großen Bühnen

Weltstars sorgen bis 10. Juli beim Jazz Fest Wien auf großen und kleinen Bühnen für außergewöhnlichen Musikgenuss. Natalie Cole, Eric Burdon, Randy Crawford und viele andere geben insgesamt mehr als 40 Konzerte.

Gern gesehene und vor allem gehörte „festivaltechnische Wiederholungstäter“ wie Bryan Ferry und Bobby McFerrin sind auch dieses Jahr beim Jazz Fest Wien wieder mit dabei. Zu hören gibt es aber auch den „schlechtesten Showmaster aller Zeiten“ - mehr dazu in Helge Schneider kommt zum Jazz Fest.

Als gut erprobte Auftrittsorte werden auch dieses Mal wieder Bühnen von der Staatsoper über den Arkadenhof des Rathauses bis zum Porgy & Bess bespielt. Drei Mal geht es aber auch in die Stadthalle: Zur Eröffnung am 17. Juni mit Bobby McFerrin und seiner Band, Paolo Conte und eben mit Helge Schneider. Insgesamt bietet das Jazz Fest Wien mehr als 40 Konzerte an zehn Veranstaltungsorten.

Charles Bradley
Kisha Bari
Konzert von Charles Bradley in der Staatsoper

Geballtes Programm in der Staatsoper

Bereits zum dritten Mal in Folge wird Charles Bradley zum Jazz Fest kommen. Er steht am 2. Juli gemeinsam mit Bonnie Raitt in der Staatsoper auf der Bühne. Einen Tag darauf wird US-Sänger Bobby Womack auftreten. Der Soul-und R’n’B-Künstler, der auch für seine Zusammenarbeit mit den Rolling Stones bekannt ist, zählt zu den Größen des Soul-Genres. Am 4. Juli folgt die norwegische Sängerin Rebekka Bakken und nach George Benson am 6. Juli bilden Randy Crawford, Joe Sample und China Moses den Abschluss in der Staatsoper.

Meena Cryle
Elke Mayr
Meena Cryle tritt beim Fernwärme Open Air auf

Beim traditionellen Fernwärme Open Air am 29. Juni zu hören sind die in Soul und Blues verankerten Sängerinnen Meena Cryle und Martha High. John Lee Hooker Jun. wird am 3. Juli im Reigen zum Mikrofon greifen. Ein alter Bekannter des Jazz Fests ist wiederum Trombone Shorty: Am 8. Juli wird der Trompeter im Arkadenhof des Rathauses in gewohnter Manier Funk, Hip-Hop und Jazz vermengen.

Unterstützung bekommt er dabei von Shuggie Otis: Der Multiinstrumentalist im Schnittfeld von Funk, Soul und Jazz hat erst vor kurzem sein 1973er Album „Inspiration Information“ in einer Neuauflage mit bisher unveröffentlichten Bonustracks auf den Markt gebracht. Zwei Tage später wird der legendäre Frontmann der Animals, Eric Burdon, den Sitz der Wiener Stadtregierung zum Beben bringen

Bassekou Kouyate
Jens Schwarz
Bassekou Kouyate kommt ins WUK

Sendungshinweis

„Radio Wien Musiknachmittag“, 9. April 2013

Ngoni-Virtuose Bassekou Kouyate

World-Music-Flair verspricht wiederum der Auftritt von Bassekou Kouyate am 26. Juni im WUK: Der aus Mali stammende Musiker ist ein Spezialist für die Ngoni, eine drei- oder viersaitige Langhalsspießlaute, und hat mit seiner Band das aktuelle, dritte Album „Jama ko“ im Gepäck. Zum zweifachen Gitarrengenuss lädt wiederum Virtuose Mike Stern, der das Porgy & Bess gemeinsam mit dem Bassisten Victor Wooten, Saxofonist Bob Franceschini und Drummer Derico Watson am 1. sowie 2. Juli beehren wird.

Rathausplatz und Summerstage

Für Freunde des wirklich günstigen Konzertgenusses bieten sich traditionsgemäß die Summerstage und der Rathausplatz an, wo Auftritte bei freiem Eintritt anstehen: Während der Rathausplatz zu Konzerten von S.O.D.A. am 8. Juli, Chris Dave & The Drumhedz am 9. Juli und allen voran Harri Stojka mit seinem Express am 10. Juli mit einer lustvollen Verquickung von Blues, Rock, Jazz und Gypsy lädt, gibt es auf der Summerstage insgesamt vier Acts zu erleben.

Am 28. und 29. Juni gastieren dort Patrizia Ferrara und Agnes Milewski, gefolgt von Susana Sawoffs leichtfüßigen und spielerischen Jazz-Pop-Perlen am 5. Juli sowie den Playbackdolls am Folgetag, die mittels Chansons, Folk und Blues Melancholie und Leichtigkeit gleichermaßen ansprechen.

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