Wiener Ballsaison mit 450 Veranstaltungen

Festliche Roben und Smokings, perlender Champagner, Klänge im Walzertakt, das Schutzhaus Zukunft, die Hofburg, die Staatsoper: Es darf wieder getanzt werden. Die Ballsaison 2013/14 ist bereits eröffnet, rund 450 Bälle stehen auf dem Programm.

Zuckerbäcker und Tierfreunde, Kaffeesieder und Rettungsorganisation, Jäger und Philharmoniker, Steirer (stellvertretend für die Bundesländer) und Promis, Adabeis, Magnaten und Politiker: Sie alle haben ihren Ball in Wien. Tanzbegeisterte Wienerinnen und Wiener sowie zahlreiche Touristen haben die Qual der Wahl, wenn es gilt die Frage zu klären, bei welchem Ball das lange Abendkleid oder der neue Smoking ausgeführt werden soll.

Einen Überblick verschafft die am Donnerstagabend präsentierte neue Ausgabe des Wiener Ballguides. 170.000 Stück des Booklets werden als Beilage in Hochglanzmagazinen verteilt, sind aber auch an rund 1.000 Vertriebsstellen wie Tanzschulen oder Kaffeehäusern erhältlich. Online gibt es auch den Ballkalender der Stadt Wien, einen kurzen Ausblick auf die Ballsaison gibt es aber auch hier.

Opernball
APA/Georg Hochmuth
Jägerball
APA/Georg Hochmuth

Ein „Gspusi“ in der Hofburg

Das Jahresende gebührend feiern lässt sich beim „Le Grand Bal“ am 31. Dezember in der Hofburg. Im Walzertakt in das neue Jahr hineintanzen, so mancher übt dafür vielleicht schon jetzt die richtigen Tanzschritte. Heißt das Motto zum Jahreswechsel noch „L’Esprit Viennois“, geht es schon wenige Tage später zünftiger zu, wenn die Steirer am 10. Jänner ihren Steirerball und die Jäger am 27. Jänner ihren Jägerball feiern.

Gegen Ende Jänner stehen dann schon die edlen Klassiker auf dem Ballkalender. Am 23. Jänner geht im Musikverein der Philharmonikerball über die Bühne, für viele schon der heimliche eigentliche Höhepunkt der Ballsaison. Zum „Wiener Gspusi“ laden die Kaffeesieder am 21. Februar in die Hofburg und die Redoutensäle. Im Vorjahr ließen sich rund 6.000 Gäste das Großereignis nicht entgehen.

Philharmonikerball
APA/Herbert Neubauer

Stars in der Oper, Bonbons im Konzerthaus

Den 27. Februar rot angestrichen im Kalender hat sich einer schon jetzt ganz gewiss: Richard Lugner. Denn an diesem Tag findet nicht nur der Opernball in der Staatsoper statt, sondern es wird wohl auch dieses Mal das Datum sein, an dem einerseits ganz sicher feststeht, wer den Baumeister zum Ball begleitet und ob die Begleitung auch tatsächlich erscheint.

Sendungshinweis:

Radio Wien-Magazin, 15.11.2013

Bevor am 4. März in der Hofburg das Elmayer-Kränzchen traditionell das Ende der Ballsaison einläutet, wird es am 28. Februar noch einmal so richtig süß: Der Bonbonball im Konzerthaus steht an und damit auch die Wahl zur Miss Bonbon. Nach rund 450 Bällen wird es dann wieder langsam Zeit für strapazierte Fußsohlen, sich wieder eine Sommerpause zu gönnen. Denn die nächste Ballsaison kommt bestimmt.

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