Laktoseintoleranz

Am 1.Juni ist Weltmilchtag. Doch viele Menschen vertragen Milch nicht sehr gut: Diagnose Laktoseintoleranz. Warum und was sie in diesem Fall tun können erklärt Radio Wien-Ernährungsexpertin Ruth Fiedler.

Nehmen wir Milchprodukte zu uns, muss unser Organismus den enthaltenen Milchzucker erst aufspalten. „Und genau das passiert bei einer Laktoseintoleranz nicht. Es fehlt das Werkzeug, nämlich das Enzym Laktase, das den Milchzucker spaltet“, weiß die Expertin. „Die nicht aufgespaltene Laktose kommt so in tiefere Darmabschnitte und verursacht dort typische Beschwerden wie etwa Blähungen, Bauchkrämpfe bis hin zu Durchfällen, aber auch Hautprobleme können auftreten.“

Sendungshinweis: „Radio Wien am Vormittag“ am 31.Mai

Die Abklärung ob man laktoseintolerant ist oder nicht erfolgt durch einen Atemtest in verschiedenen Institutionen wie beim Allgemeinmediziner, beim Internisten oder in Allergiezentren.

Milchglas
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Alternativen

Milchzucker ist natürlich nicht nur in Kuhmilch und sämtlichen Milchprodukten wie Joghurt und Frischkäse enthalten, sondern auch in Ziegen- und Schafsmilch. Fiedler:" Aber auch in vielen Fertigprodukten, Keksen, Fertigmenüs, Schokolade, Fertigsaucen und sogar in manchen Medikamenten. Fast bis ganz laktosefrei sind hingegen Hart- und Schnittkäsesorten wie Parmesan, Emmentaler, Tilsiter und Bergkäse." Laktosefreie Produkte sowie Sojaprodukte sind mittlerweile in allen Supermärkten zu haben.

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