Tipps gegen Spliss

Gespaltene Haarenden bereiten längerem Haar oft ein jähes Ende. Viele leiden unter Spliss. Laut „Radio Wien“-Beauty-Expertin Helga Fiala lässt sich diese Form des Haarbruchs mit der richtigen Pflege aber gut vermeiden.

Spliss wird vom englischen Verb to split, das heißt sich teilen, hergeleitet und leider ist hier die Etymologie auch Programm. Haarenden, die besonders stark strapaziert wurden, werden trocken und rau, zerfasern leicht und spalten sich schließlich auf.

So kommt es zu Spliss

Neben der genetischen Veranlagung für Spliss sind es vor allem mechanische Belastungen, die splissiges Haar verursachen. Dies geschieht zum Beispiel wenn die Haare ständig auf der Schulter aufliegen, durch Reibung an der Kleidung oder dem Kopfkissen, durch Haarbänder oder zu starkes Ziehen beim Kämmen und Bürsten.

Frau Haare langes Haar
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Aber auch chemische Beanspruchung, wie zu heißes Föhnen oder Blondieren, können zum Spliss beitragen. Erste Symptome äußern sich in Form von sprödem, stumpfen Haar, das sich strohig anfühlt und seinen natürlichen Glanz verloren hat.

Betroffen sind vorwiegend Frauen mit langen Haaren, deren Spitzen auf Dauer mehr belastet werden.

So bewahrt man das Haar vor Spliss

Um Haar und Kopfhaut zu schonen, sollte beim Waschen stets nur lauwarmes Wasser eingesetzt und ein besonders mildes Shampoo mit wenig Tensiden, also waschaktiven Substanzen beziehungsweise Schaumbildnern, benutzt werden, um ein Austrockenen zu vermeiden.

Sendungshinweis:

„Radio Wien“ am Wochenende, 22.7.2017

Shampoos mit intensiv feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Kokosöl eignen sich besonders gut, da sie das Haar regenerieren und die aufgeraute Schuppenschicht wieder glätten. Die beste Methode zum Trocknen der Haare ist das Lufttrocknen.

Tipp: Wenn doch mit dem Föhn getrocknet werden muss, trägt man am besten ein Hitzeschutz-Serum gegen Spliss auf die Spitzen auf. Auch der Diffusor auf dem Föhn sorgt dafür, dass sich die Haare nicht zu stark aufheizen.

Pflege gegen Spliss

Greifen Sie zu intensiver Pflege, damit das Haar die Widerstandskraft behält und nicht austrocknet. Dabei sollten die Haare immer mit einer Systempflege bestehend aus Shampoo, Pflegespülung und einmal in der Woche einer Intensivkur anstatt eines Conditioners gepflegt werden, empfehlen die Experten.

Diese Intensivpflege arbeitet mit wertvollen Ölen und Pflegestoffen wie beispielsweise Avocadoöl oder Aloe Vera, die das Haar intensiv pflegen und vor Feuchtigkeitsverlust bewahren. Beim Frisieren sorgen spezielle Sprays für den nötigen Hitzeschutz. Sie schützen das Haar beim Stylen mit dem Glätteisen oder Lockenstab bei Temperaturen mit bis zu 200 Grad und versorgen es außerdem mit Feuchtigkeit.

Tipp: Regelmäßiges Spitzen-schneiden in einem Abstand von etwa vier Wochen ist eine gute Möglichkeit, Spliss gar nicht erst entstehen zu lassen.

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