Tipps fürs richtige Gießen

Die letzten Tage haben es gezeigt. Auch wenn zwischendurch ein Regenschauer für Abkühlung und Entspannung sorgt, das Gießen bleibt nicht erspart. Radio Wien-Pflanzenexperte Karl Ploberger hat die wichtigsten Tipps.

Niemals tagsüber gießen: Das Lehrbuch sagt, der zeitige Morgen ist ideal. Gießt man am späten Nachmittag, dann passt das aber auch. Die Pflanzen sollten nicht über Nacht nass bleiben, denn Schnecken und Pilzerkrankungen lauern. Eingewachsene Beete sollten lieber alle drei Tage intensiv gewässert werden. „Durchdringend“, wie die Gärtner sagen und meinen: 20 bis 30 Liter(!) pro Quadratmeter. Das gilt auch für den Rasen.

Sendungshinweis:

„Gut gelaunt in den Tag“, 30. Juni 2017

Generell mögen Pflanzen das (kalkfreie) Regenwasser lieber. Daher sammeln, was geht und vielleicht überlegen, wo man einen unterirdischen Tank einbauen kann. Dennoch gilt: Besser Leitungswasser, als dar kein Wasser. Wer den Boden mit Rasenschnitt, Rindenhumus, Holzfaser, Schafwolle oder den vielen anderen erhältlichen Mulchmaterialen bedeckt, muss weniger gießen. Das gilt auch im Gemüsegarten und im Gewächshaus.

Bewässerung Garten
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Bewässerung Garten

Welche Automatische Bewässerung ist ideal

Profis setzen auf fix installierte Regner, die im Boden versinken. Selbst leicht installieren lassen sich Perlschläuche, die das Wasser auch dorthin bringen, wo die Pflanzen es brauchen. Balkonkisterln und Kübelpflanzen sind auf die rettenden Tropfen angewiesen, denn hier gibt es keine Vorräte in der Tiefe, die angezapft werden können. Daher: Täglich gießen. Bei allen Kübel- und Topfblumen gilt: Der Sommer ist die Hauptwachstumszeit. Daher muss nun regelmäßig gedüngt werden. Flüssigdünger in geringer Dosierung bei jedem zweiten Gießen dazugeben.

Alle Tipps des Radio-Wien-Pflanzenexperten Karl Ploberger können Sie hier nachlesen.

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