Kübelpflanzen auf Diät

Man will es noch gar nicht wahrhaben: Mitte August ist alljährlich die Zeit, die den Anfang der „Diät“-Zeit der Kübelpflanzen signalisiert. Vor allem Citrus-Pflanzen brauchen laut Radio Wien-Pflanzenexperten diese Hungerkur.

Schon jetzt sollen sich diese Pflanzen des Südens im Wachstum einbremsen, damit sie mit gut ausgereiften Trieben ins Winterquartier gehen. Besonders wichtig ist diese Diät bei allen Citrus-Pflanzen: So wichtig der Dünger von Ende April an ist, so wichtig ist nun, das Wachstum zu bremsen. Das Beste ist, Ende August Kalium betonten Dünger zu geben.

Sendungshinweis:

„Gut gelaunt in den Tag“, 18. August 2017

Dieser Herbst-Dünger enthält weniger Stickstoff, dafür mehr Kali, jener Stoff, der dafür sorgt, dass die Triebe ausreifen, widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten sind und so gut über den Winter kommen. Spezielle Herbstdünger werden meist nur für den Rasen angeboten. Man kann aber solche Dünger – so sie keine Unkrautvernichtungsmittel enthalten – auch für eine einmalige Düngung bei den Kübelpflanzen verwenden. Meist haben auch spezielle Tomaten-Dünger einen erhöhten Kali-Anteil.

Zitronenbaum
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Zitronenbaum

Kali-Düngung auch für andere

Neben den Citrus-Gewächsen sind auch Oleander, Palmen, Lorbeer und viele andere Topfpflanzen auf der Terrasse für so eine Spezialdüngung dankbar. Ansonsten bleiben die Kübelpflanzen die nächsten Wochen an dem Platz, an dem sie jetzt stehen. Orangen und Zitronen – das sollte man sich schon jetzt vormerken – kommen dann gegen Ende September an die Hauswand, damit sie bei Regen nicht zu viel an Feuchtigkeit im Topf sammeln. Staunässe führt nämlich bei diesen empfindlichen Pflanzen zu Laubfall, weil die faulenden Wurzeln die Blätter nicht mehr versorgen können.

Alle Tipps des Radio-Wien-Pflanzenexperten Karl Ploberger können Sie hier nachlesen.

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