Die Hitparade der schönsten Herbstpflanzen

Noch blühen die Rosen und die Blumenkästen, aber damit der Garten auch in ein paar Wochen noch leuchtet, gibt Radio Wien-Pflanzenexperte Karl Ploberger Tipps, wie man jetzt im Sommer einen blühenden Herbst pflanzt.

Grau in Grau präsentieren sich manche Herbsttage: Farbe ins Leben bringt da ein Herbstkisterl auf dem Balkon oder vor dem Fenster. „Dort, wo man immer wieder hinsieht, da würde ich jetzt so ein Kisterl setzen“, so Ploberger. Besetzt wird das Kisterl zum Beispiel mit Eriken oder Chrysanthemen. Alle Sorten davon seien wunderbar für den Herbstbalkon geeignet. Aber auch Efeu ist robust und erstrahlt in grünem Glanz, wenn es draußen düster und herbstlich wird.

1. Chrysanthemen
Sie sind ein echter Blickpunkt im Garten, am Balkon oder vor der Haustüre. Die modernen Topfchrysanthemen blühen leicht sechs bis acht Wochen lang, vorausgesetzt, man hält sie gleichmäßig feucht. Wenn sie verblüht sind, sollte man sie an einem hellen, kühlen Ort überwintern und dann März/April ins Freie setzen, so dass sie im Lauf der warmen Jahreszeit kräftig heranwachsen.

2. Besenheide
Die sogenannten Knospenblüher unter dem Namen Gardengirls sind die absolut besten. Eine Blüte, wie ein Traum – für viele Wochen. Was da durch Zufall entdeckt wurde, ist erstaunlich. Diese farbigen Blüten, die sich nicht öffnen, halten extrem lange – bis in den Winter hinein.

Chrysanthemen
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Chrysanthemen

3. Riedgras
Manche meinen auf den ersten Blick es sei eine Grünlilie – aber tatsächlich ist es ein Gras, ein sehr robustes, dass auch lange seine Farbe hält. Nur nicht ganz zu trocken sollte man es halten, denn wie alle wintergrünen Pflanzen benötigt auch dieses Riedgras Wasser zum Leben. Aber selbst vertrocknet sieht es attraktiv aus.

4. Hornveilchen
Diese Ministiefmütterchen sind ideal für Kästen, sie genießen selbst die wenigen Sonnenstunden im Herbst und öffnen unermüdlich die Blüten. Der Boden sollte immer leicht feucht gehalten werden, denn Hornveilchen vertragen weder Trockenheit noch große Hitze. Bei strengen Frösten werden die Pflanzen mit Reisig oder Vlies geschützt. Wer Glück hat, findet in den Jahren danach in Pflasterritzen einige Sämlinge – das Hornveilchen sät sich nämlich sehr leicht aus.

Sendungshinweis:

„Gut gelaunt in den Tag“, 8. September 2017

5. Winterharter Efeu
Es gibt den Efeu in vielen Varianten, ja ganze Häuser verschwinden unter einem dicken Efeumantel. Die neuen buntlaubigen Sorten zeichnen sich durch besonders attraktives Laub aus. Efeu liebt halbschattige Plätze mit etwas höherer Luftfeuchtigkeit. Wie alle wintergrünen Pflanzen muss der Efeu regelmäßig gegossen werden.

6. Minibäumchen
Zwergkiefern - „Latschen“ nennen wir diese besonders zwergig wachsende Legföhre. Sie passt daher ganz perfekt in einen herbstlichen Blumenkasten. Immerhin sind bei ihr nicht nur die Äste viel kompakter, sondern auch die kurzen Nadeln passen zum gesamten Wuchs. Die robuste Pflanze braucht nur eines: auch im Winter Wasser. Daher an frostfreien Tagen kräftig gießen, denn alle wintergrünen Gehölze verdunsten auch bei Kälte Wasser und vertrocknen.

7. Skimmien
Diese typische Herbstpflanze kennen die meisten nur mit roten Blütenknospen, die sie im Herbst schmücken. Tatsächlich aber ist die Skimmie im Frühjahr ein der betörendsten Duftpflanzen, die es gibt. Im Balkonkasten blüht sie selten – hier freuen wir uns aber an den Blütenständen und den saftigen grünen Blättern.

Alle Tipps des Radio-Wien-Pflanzenexperten Karl Ploberger können Sie hier nachlesen.

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