Gesunder Honig

Etwa zwei Esslöffel Honig braucht man für ein Butterbrot mit Honig zum Frühstück. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht was eine fleißige Biene dafür tun muss? Prof. Hademar Bankhofer weiß Bescheid.

„Für zwei Esslöffel Honig muss eine Biene etwa 1.000 Flüge über tausende von Kilometern zurücklegen“, weiß Bankhofer. „Von Blüte zu Blüte fliegt sie und sammelt Blütenstaub an ihrem Körper, der im Bienenstock mit Nektar vermischt wird. Daraus wird unter Mitarbeit von Enzymen im Honig-Magen der Honig produziert und kommt in eine Wabe, wo er weiter verarbeitet wird. Ist er fertig, wird die Wabe geschlossen.“ Im Honig stecken viele wertvolle Schätze. Bankhofer: „Unter anderem die Vitamine B1, B2, B3, B4 und B6 für starke Nerven und Vitalität, die Mineralstoffe Kalium für einen gesunden Blutdruck, Calcium für die Knochen und Nerven. Honig enthält Enzyme, die unsere Gesundheit beschützen und den Organismus stärken.“

Honig
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Vielfältige Naturarznei

Honig steigert die Leistungskraft von Magen, Darm und Nerven. Er stärkt das Herz und hilft bei Erschöpfungszuständen und ist ein wichtiger Partner beim Entgiften der Leber.

Sendungshinweis: „Radio Wien am Vormittag“ am 11.10.

Man kann mit Honig Schlaf-Probleme bekämpfen, bei Husten wirkt er schleimlösend. Die verschiedenen Honigsorten kann man auch verschieden einsetzen. „Lavendelhonig stärkt die Nerven und vertreibt Ängste, Löwenzahnhonig unterstützt die Arbeit der Leber, Akazienhonig hilft bei Husten, Waldhonig bei Erkältungen“, so der Gesundheitsexperte.

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