Die richtige Wundversorgung

Gerade in der wärmeren Jahreszeit muss unsere Haut viel aushalten: egal ob Sonnenbrand oder andere Wunden und Verletzungen. „Radio Wien“ - Apothekerin Elisabeth Sommer hat Tipps für die richtige Wundversorgung.

Egal ob Sie Laufen, Fahrradfahren oder Inlineskaten, im Sommer kommt es beim Sporteln, Wandern oder Spielen im Freien häufig zu kleinen Verletzungen. Egal ob Schnitt- oder Schürfwunde, wichtig ist die richtige Wundversorgung. Erster Schritt: Vor der Wundversorgung sollte man die eigenen Hände unbedingt mit Wasser und Seife waschen und auch die Wunde selbst mit kaltem Wasser auswaschen oder - noch besser - mit steriler Kochsalzlösung. Die Wunde wird anschließend trocken getupft und im Anschluss mit einem Desinfektionsspray eingesprüht.

Sendungshinweis:

„Gut gelaunt in den Tag“, 12. September 2017

Der nächste Schritt ist die Wunde verbinden. Moderne Wundauflagen schaffen ein feuchtes Wundmilieu, wodurch Krustenbildung verhindert und der Heilungsprozess beschleunigt wird, außerdem kann man eine Wundpflegecreme anwenden. Einmal täglich sollte der Verband erneuert werden.

Wunde
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Hilfe bei Verbrennungen

Auch beim Sonnenbaden muss man aufpassen, bei leichten Verbrennungen ist Kühlung angesagt. Sonnenbrand ist eine Entzündung der Haut. Die betroffene Hautstelle sollte man mindestens 10 Minuten unter fließend kaltes Wasser halten, anschließend ein kühlendes Hydrogel oder einen Panthenol-Schaumspray auftragen. Wichtig ist: Kein Eis auf die Wunde aufzulegen, denn dabei könnte das Gewebe Erfrierungen bekommen. Auch blaue Flecken holt man sich schnell: Hier helfen am besten Salben mit Heparin, es gibt hier auch kühlende Gels zur Anwendung und homöopathische Salben, die bei Prellungen sehr gut wirken.

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