Minipflanzen als neue Dekoidee

Die Wohnungen werden immer kleiner, für Pflanzen ist kaum noch Platz. Weil dennoch viele nicht auf das Grün verzichten möchten, sind laut Radio Wien-Pflanzenexperte Karl Ploberger die Mini-Pflanzen wieder zum großen Renner geworden.

Sie stehen am Packtisch der Gärtnereien, bei der Kassa im Gartencenter oder locken im Supermarkt zum Spontankauf. Ob als Tischdekoration, als Geschenk oder als grüner Blickpunkt, wenn es draußen grau und nebelig wird, die kleinen Töpfchen sind gefragt. Die Auswahl wird immer größer: Ob Bergpalme im Zwergenformat oder Philodendron, ob Ficus Benjamin als Mini oder ein Efeu-Gnom, sie alle sind in den Töpfchen mit nur vier Zentimeter Durchmesser zu bekommen.

Sendungshinweis:

„Gut gelaunt in den Tag“, 15. September 2017

Eines haben alle diese Kleinen gemeinsam: Sie sind genügsam und müssen nur regelmäßig gegossen werden. Am besten ist es, wenn man die Pflanzen für kurze Zeit in lauwarmes Wasser taucht, abtropfen lässt und wieder in den kleinen Übertopf stellt. Besonders achten sollte man darauf, dass kein Wasser im Übertopf stehen bleibt, denn dann gibt es schnell Fäulnis.

Minipalme
colourbox.de

Fünf Tipps zur Pflege

1. Möglichst hell aufstellen, der Tisch im Wohnzimmer, weit weg vom Fenster, ist nicht ideal. Direkte Sonne aber meiden.

2. Tauchen, statt gießen: Wer die kleinen Töpfe alle drei bis vier Tage für eine halbe Minute in lauwarmes Wasser taucht (in dem ein wenig Dünger ist) und das überschüssige Wasser ablaufen lässt, tut schon das wesentlichste.

3. Untersetzer oder Übertöpfe, da kann jeder wählen. Wichtig ist, dass kein Wasser länger als eine halbe Stunde zurück bleibt.

4. Nicht direkt über dem Heizkörper aufstellen. Ist es schon für „normale“ Zimmerpflanzen ein Problem mit der trockenen Hitze zu Recht zu kommen, so werden die „Kleinen“ an diesen Standorten zu Dörrpflanzen.

5. Nach zwei, drei Monaten in größere Töpfe setzen, nur so werden die Jungpflanzen, die sie eigentlich sind, zu erwachsenen Gewächsen.

Alle Tipps des Radio-Wien-Pflanzenexperten Karl Ploberger können Sie hier nachlesen.

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