Was tun bei Eisenmangel

Dauermüde, brüchige Nägel, blasse Haut. All das könnten Zeichen für einen Eisenmangel sein. Eisenmangel ist weit verbreitet und wird vielfach unterschützt meint die Radio Wien-Ernährungsexpertin Ruth Fiedler.

Am häufigsten sind Frauen, vor allem schwangere und stillende Frauen, Sportler, Jugendliche und Personen mit chronischen Erkrankungen von Eisenmangel betroffen. Ruth Fiedler: „Eisenmangel hat viele Gründe, starker Blutverlust nach einer Operation, unausgewogene Ernährung oder strikte Diäten. Auch Vegetarier und vor allem Veganer leiden oft an Eisenmangel, weil pflanzliches Eiweiß bei weitem nicht so gut vom Körper aufgenommen wird wie Tierisches.“

Sendungshinweis: „Radio Wien am Vormittag“ am 18.Oktober

Da Eisen an extrem vielen Körperfunktionen maßgeblich beteiligt ist, können die Symptome eines Eisenmangels sehr vielfältig sein. „Bleierne Müdigkeit, Antriebslosigkeit, eingerissene Mundwinkel, Schlafstörungen, hohe Infektanfälligkeit sind nur einige mögliche Auswirkungen bei Eisenmangel“, so die Expertin.

Fleisch
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Gute Eisenlieferanten

Einer der besten Eisenlieferanten ist Rindfleisch und Schweinefleisch und da vor allem Innereien wie die Leber. Fiedler: „Eisen aus Fleisch wird rund dreimal besser verwertet als Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Deshalb empfiehlt es sich bei der Aufnahme von pflanzlichem Eiweiß einen Orangensaft zu trinken weil Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert.“ Viel Eisen liefern auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen. Gut sind auch Nüsse, Kürbiskerne, Vollkornprodukte und Leinsamen. Dunkelgrünes Blattgemüse wie Spinat und Mangold sollte man auch bei Eisenmangel essen.

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