Gesunder Apfel

Weltweit werden über vier Millionen Tonnen Äpfel jährlich produziert. Am 10.November ist „Tag des Apfels“, da wird das 4-beliebteste Obst der Welt gefeiert. Warum der Apfel so gesund ist weiß Ernährungsexpertin Ruth Fiedler.

„Äpfel immer unbedingt ungeschält essen, denn 70 Prozent der Vitamine stecken in der Schale beziehungsweise direkt darunter“, ist die wichtigste Nachricht der Expertin.

Sendungshinweis: „Radio Wien am Vormittag“ am 1.November

Im Apfel steckt vor allem viel Kalium, was entwässernd wirkt. Fiedler: „Äpfel sind auch sogenannte Reifeturbos. Sie verströmen Ethylengas, das die Reifung von anderem Obst und Gemüse beschleunigt. Deshalb sollten sie immer seperat gelagert werden.“

Apfel
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Zwei Äpfel pro Tag

„Zwei Äpfel pro Tag sollen gegen Arterienverkalkung und Infarkt wirken“, sagt Ruth Fiedler. „Das Geheimnis: Der Apfelquellstoff Pektin senkt den Cholesterinspiegel im Blut. Außerdem hilft ein geriebener Apfel gut bei Durchfall, denn das Apfelpektin bindet im Darm die Gifte, scheidet sie aus und reguliert so die Verdauung.“

Tipp für Allergiker: ungeschälte und erhitzte Äpfel werden besser vertragen

Allen die an einer Apfelallergie leiden rät Ruth Fiedler: „Essen Sie alte Apfelsorten wie Cox Orange, Boskop, Gravensteiner oder Berlepsch. Denn neuen Apfelsorten wurden die Polyphenole rausgezüchtet. Das sind die sekundären Pflanzenstoffe, die bewirken, dass angebissene Äpfel schnell braun werden und haben einen säuerlichen Geschmack. Das macht die neuen Sorten zwar hübscher und süßer, sie lösen aber deutlich schneller Allergien aus.“

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