Rosmarin bringt Gehirn in Schwung

Rosmarin ist für die meisten ein Gewürz aus der Mittelmeerküche. Im Laufe der Zeit hat man seine heilende Wirkung entdeckt. Prof. Hademar Bankhofer hat die Gesundheitstipps.

Rosmarin hat ein breites Wirkungsspektrum. Bankhofer: „Rosmarin hat einen guten Einfluss auf die Verdauung und regt Kreislauf und Nervensystem an. Ausserdem kräftigt er den Herzmuskel und fördert die Durchblutung. Am besten man trinkt drei Tassen Rosmarin-Tee täglich bei Kreislaufschwäche und Frauenleiden.“ In den USA hat man eine Sensation entdeckt. „Man hat beobachtet dass beim Würzen mit Rosmarin bei älteren Menschen und Schülern das Gehirn gewaltig angeregt wird. Die Gedächtnisleistung wurde sogar bereits beim Einatmen von Rosmarin-Duft deutlich verbessert“, so der Experte.

Sendungshinweis: „Radio Wien am Vormittag“ am 8.November

Das ätherische Öl kann Kopfschmerzen und Migräne lindern, ein Rosmarin-Bad hilft bei Rheuma und Gicht.

Rosmarin Zweige
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Rosmarin als Totenkult

Im antiken Ägypten und in Griechenland war Rosmarin Bestandteil des Totenkultes. Wenn in der Familie jemand starb trugen die Angehörigen einige Tage auf dem Kopf Kränze aus Rosmarin-Zweigen. Man wollte mit der ganzjährigen grünen Pflanze das ewige Leben dokumentieren. Aber auch beginnendes Leben wurde mit Rosmarin gefeiert. So legte man Neugeborenen einen Rosmarin-Zweig in die Wiege. Und die Braut trug einen Zweig im Haar - als Zeichen für Liebe und Treue.

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