Entlastungstage

Rund um die Feiertage wird mehr gegessen. Mehr Süßes, mehr Fettes, mehr Alkohol. Man fühlt sich träge und aufgebläht. Dann ist Zeit für Entlastungstage rät die Radio Wien Ernährungsexpertin Ruth Fiedler.

Entlastungstage kann man als „Booster“ für unseren Stoffwechsel verstehen. Normalerweise leiten Entlastungstage eine längere Fastenzeit ein. Also eine Zeit in der komplett auf feste Nahrung verzichtet wird. Man kann sie aber auch als kleine Auszeit der Feiertagsschlemmerei nutzen. Nach ein bis zwei Tagen fühlt man sich wieder wohler und fitter. Während dieser Tage muss auch viel getrunken werden, damit der Körper am Entlastungstag gut entwässern kann. Optimal wären drei Liter Flüssigkeit, am besten Wasser oder ungesüßter Tee. Auf Kaffee, Säfte und Alkohol wird verzichtet.

Reis
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Reis und Gemüse

Am besten ist es sie machen einen Reistag gefolgt von einem Gemüsetag oder umgekehrt.

Sendungshinweis: „Radio Wien am Vormittag“ am 27.Dezember

Fiedler: „Bei den Reistagen kochen sie 200 g Naturreis, ohne Salz, und essen diesen über den Tag verteilt. Zum Frühstück kann man einen Apfel in den Reis schneiden und mit etwas Zimt abschmecken. Zu Mittag wird er mit Kräutern nach Wahl verfeinert und abends im Idealfall als warme Reissuppe gegessen. Beim Gemüsetag wird insgesamt eineinhalb Kilogramm Gemüse nach Wahl gegessen. Dieses sollte zu zwei Drittel gekocht oder gedünstet werden, ein Drittel können sie als Rohkost essen."
Wichtig! Während der zwei Entlastungstage auf Salz verzichten, denn Salz bindet Wasser und das ist kontraproduktiv während der Entlastungstage.

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