Anti-Stresstipps für die Haut

Stress ist eines der größten psychologischen Problem der heutigen Welt und eine große Gefahr für unsere Gesundheit. Zugleich äußert sich Stress laut „Radio Wien“-Beauty-Expertin Helga Fiala immer häufiger auf der Haut.

Stress ist die instinktive Reaktion des Körpers auf unterschiedliche externe Reize, auf das Gefühl von Bedrohung oder Gefahr. Grundsätzlich ist Stress etwas Positives, das uns hilft, im Augenblick der Gefahr die richtige Entscheidung zu treffen. Bei konstanten oder übermäßigen Reizen kann Stress chronisch werden und zu Angst, Schlaflosigkeit und psychologischen Leiden führen. Die Auswirkungen von Stress zeigen sich auch auf der Haut.

So äußert sich Stress auf der Haut

Wir sprechen heute schon lange nicht mehr nur von der biologischen Uhr und damit von der Alterung durch die Zeit, sondern müssen erkennen, dass es deutlich mehr Einflussnahme auf die Alterung durch Faktoren wie Umwelt und psychische Belastung gibt. Hier spielt der Stress eine wesentliche Rolle.

Frau Entspannen Stress
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Stress wirkt sich bis in die Zellen aus und beschleunigt deren Alterung. Wir kennen die Doppelhelix, eine Art verdrehte Schnur, mit der man die DNA, den Baustein des Lebens, darstellt. Die Enden dieser Schnur nennt man Telomere, und diese verkürzen sich mit jeder Zellteilung.

Daran kann man heute bereits durch Bluttests die Alterung ablesen und auch Vergleiche anstellen. Stress fördert die Produktion des Hormons Cortisol, das dem Körper zwar Kraft verleiht, ihn aber auch rasch verbrennt. Dadurch verkürzen sich die Telomere drastisch und der Alterungsprozess wird gefördert.

Stress-Aging

Da Stress zumeist massiv in den Lebensstil eingreift und damit Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten verändert, bekommt der Körper und damit die Haut auch zu wenig Bewegung, zu wenig Sauerstoff, Vitamine und Mineralstoffe. Gewebsflüssigkeit und Schlackenstoffe werden in zu geringem Maße abtransportiert.

Stress-Aging äußert sich durch Feuchtigkeitsmangel und schneller auftretenden Trockenheitsfältchen, die sich schnell und bleibend in der Haut eingraben. Vor allem rund um Augen und Mund sind diese rasch sichtbar. Der Teint wirkt müde, meist ein wenig teigig und grau.

Maßnahmen gegen Stress-Aging

Stress lässt sich leider nicht so einfach verhindern, doch es gibt einige gute Möglichkeiten, ihn abzubauen und zugleich die Haut aufzubauen.

Konsequenz in Gesichts-Reinigung und Pflege

Zweimal täglich die Haut reinigen und intensiv mit Feuchtigkeitspflege verwöhnen. Das polstert die Haut von innen auf und stärkt die Hautbarriere.

Täglich morgens oder abends ein Vitamin C Serum unter der Pflege auftragen. Das regt die Kollagenbildung an und stärkt die Elastizität der Haut.

Zweimal wöchentlich sanft peelen und zumindest einmal pro Woche eine Feuchtigkeitsmaske zur Entspannung der Haut anwenden.

Aromatherapie für die psychische Balance

Unser Geruchssinn spielt bei der Suche nach Balance und Wohlbefinden eine wichtige Rolle. Wenn der Geruchssinn positiv stimuliert wird, kann er das Nerven- und Hormonsystem wieder ins Gleichgewicht bringen und Körper und Geist auf Entspannung vorbereiten.

Ätherische Öle sind die Grundlage der Aromatherapie. Ins Badewasser gemischt, mit Körperpflege kombiniert oder als Raumspray oder Duftkerzen können sie den Schlaf verbessern und Gefühle von Ruhe und Wohlbefinden anregen.

Sendungshinweis:

„Radio Wien“ am Wochenende, 3.2.2018

Auch als Körperduft auf die Innenseiten der Handgelenke, das Dekolleté sowie hinter den Ohren aufgetragen sorgt dieser Duftmantel für Balance.

Regelmäßige Bewegung für den Stress-Abbau

Bereits ein Spaziergang von 30 Minuten bringt den Körper nicht nur in Bewegung, sondern auch in Balance. Die berühmten 10.000 Schritte umfassen etwa diese halbe Stunde, und können auch über Schrittzähler nachgemessen werden.

Tipp: Yoga unterstützt den Stress-Abbau. Eine Studie der Universität von Calgary zeigt, dass Yoga-Übungen und Meditation zu geringeren Cortisol Werten führen und damit den Abbau von Telomeren unter Stress verhindern können.

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