Kochbananen erobern Wien

Sie ist das Volksnahrungsmittel Afrikas und erobert immer mehr Europa. Die Kochbanane, auch Erdapfel Afriaks genannt, wird immer mehr auf unseren Märkten angeboten. Wie gesund sie ist weiß Hademar Bankhofer.

Die Kochbanane wird auch die kleine Schwester der Banane genannt. Man spricht auch von der Gemüse- und Mehlbanane. Bankhofer: „Die Erdäpfel Afrikas haben ein cremefarbenes bis gelbliches Fruchtfleisch und sind kantiger und dicker als die Obstbananen. Sie sind roh ungenießbar und entfalten erst beim Erhitzen ihr einzigartiges Aroma. “ Vor der Zubereitung werden die Kochbananen am besten halbiert, die feste Schale löst man mit einem Messer. Je nach Reifegrad werden sie unterschiedlich verkocht. „Grüngelb sind sie ideal für Eintöpfe, Kochbananenmehl ist gut bei Glutenunverträglichkeit. Reifer ist sie gut zum Braten, Backen und Kochen, wenn die Kochbanane bereits schwarz ist ist sie süß und gut für Desserts zu verwenden“, so der Gesundheitsexperte.

Kochbananen
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Powerpaket Kochbanane

Kochbananen versorgen unseren Körper ideal mit wertvollen Inhaltsstoffen: mit Kalium, Magnesium, mit dem Spurenelement Mangan und nahezu mit allen B-Vitaminen. Bankhofer: „Die Kochbanane stärkt Herz und Kreislauf sowie Nerven und ist ideal bei Frauen und Männer, die viel Stress haben. 100 Gramm liefern 124 Kilokalorien und weniger als ein Gramm Fett.“

Sendungshinweis: „Radio Wien am Vormittag“ am 28.2.

Und noch ein Zubereitungstipp vom Experten: „Für eine Beilage werden die geschälten Bananen in Salzwasser gekocht, zu einem Püree zerstampft, mit Kokosmilch und Curry gewürzt. Wenn man Kochbananen-Chips machen möchte, schneidet man die Frucht in Scheiben, kocht sie 15 Minuten in Salzwasser und brät sie danach in Öl bis sie knusprig sind.“

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