Licht ins Dunkel bedankte sich bei Spendern

2,5 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr alleine in Wien für die Licht-ins-Dunkel-Kampagne gespendet. Bei einem Empfang im Rathaus wurde allen Großspendern für ihren großzügigen Beitrag gedankt.

„Danke schön!“ sagten am Mittwoch Bürgermeister Dr. Michael Häupl und ORF Wien Landesdirektorin Dr. Brigitte Wolf zu all jenen Wienerinnen und Wienern, die sich im abgeschlossenen Spenderjahr 2016/17 besonders stark für „Licht ins Dunkel“ (LiD) eingesetzt haben. Besonders großzügige Spenderinnen und Spender wurden im Rahmen einer Feier im Stadtsenatssitzungssaal für ihr Engagement gewürdigt.

Licht ins Dunkel
ORF
Der Radio-Wien-Chor beim Licht-ins-Dunkel-Empfang im Rathaus

Familien in Not unterstützt

Obwohl „Wien heute“-Moderatorin Elisabeth Vogel und „Licht ins Dunkel“-Präsident Kurt Nekula in ihren Ansprachen immer wieder betonten, dass aus „Licht ins Dunkel“ keine Charity-Rallye werden dürfe, stand ihnen die Freude ins Gesicht geschrieben: denn die Wienerinnen und Wiener waren in der vergangenen Saison besonders großzügig und haben eine Rekordsumme von 2.560.044,94 Euro gespendet.

TV-Hinweis:

„Wien heute“, 29.4.2017, 19.00 Uhr, ORF 2

„Diese Summe machte 21 Prozent des gesamten (österreichischen) Spendenaufkommens aus“, erklärte Licht ins Dunkel-Geschäftsführerin Eva Radinger. Nutznießer der LiD-Sammeltätigkeit sind immer öfter Familien, die sich unerwartet in einer fast ausweglosen Situation wiederfinden, weil z.B. ein Kind erkrankt und für wichtige, medizinische Betreuungen das nötige Kleingeld fehlt, oder weil der Familienerhalter plötzlich gestorben ist und eine Delogierung droht.

„Kinderhände“ Initiative 2016/17

Für Notfälle dieser Art hält „Licht ins Dunkel“ einen Soforthilfefonds bereit. Im vergangenen Jahr konnten daraus 2.110 Wiener Familien und 6.312 Kindern geholfen werden. Daneben hat Licht ins Dunkel in Wien 45 Schwerpunkt-Projekte mit einer Gesamtsumme von 2.340.228,31 Euro unterstützt. Eines dieser Projekte, der Verein „Kinderhände“, wurde zum ORF-Wien „Licht ins Dunkel“-Projekt 2016/17 gewählt und zum Danke-schön-Fest ins Rathaus eingeladen.

Hier konnten die (hörenden und nicht-hörenden) Sprachlehrerinnen „ihren“ Spendern live erklären, was mit den Spendengeldern so alles geschehen wird. Der Verein will noch mehr gehörlosen Kindern (vom Kleinkindalter an) die Gebärdensprache beibringen, wobei soziale und finanzielle Barrieren keine Rolle spielen dürfen.

Um innerfamiliäre Kommunikationsschwierigkeiten erst gar nicht entstehen zu lassen, sollen am besten gleich alle Familienmitglieder das Gebärden mitlernen. Bisher wurden die „Kinderhände“ von der öffentlichen Hand nicht gefördert, aber dafür sind Licht ins Dunkel, Radio Wien und „Wien heute“ „eingesprungen“.

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