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Wien wählt

Heute wählt Wien einen neuen Gemeinderat und neue Bezirksvertretungen. Der Wahlabend verspricht Hochspannung. Hier erfahren Sie Ergebnisse und Reaktionen zuerst. Der ORF.at-Liveticker zur Wien-Wahl.

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Willkommen beim wien.ORF.at-Liveticker

Einen schönen Nachmittag. Der wien.ORF.at-Liveticker wird Sie bis zum vorläufigen Endergebnis durch den Wahlabend begleiten.

Erste Trends um 17.00 Uhr

Zu Beginn ein schneller Überblick über die Fixpunkte heute Abend:

  • 17.00 Uhr: Wahllokale schließen, SORA/ORF-Wahlumfrage: erste Trends
  • 17.00 Uhr: erste Wahlmotive aus der Wahltagsbefragung auf wien.ORF.at
  • 17.50 bis 18.00 Uhr: erste Hochrechnung
  • ca. 18.30 Uhr: „Elefantenrunde“ – die Spitzenkandidaten kommentieren den Wahlausgang
  • ca. 20.00 Uhr: vorläufiges Endergebnis ohne Wahlkarten
  • ab ca. 22.00 Uhr: Ergebnisse der Bezirksvertretungswahlen

Die Ausgangslage

So endete die Wahl vor fünf Jahren:

Grafik

ORF

Höhere Beteiligung erwartet

Viele Beisitzer berichteten auf Twitter unter „#beifunk“ von großem Andrang in den Wahllokalen. Teilweise soll es Wartezeiten von bis zu einer halben Stunde und mehr gegeben haben. Experten gehen wegen der Zuspitzung auf das Duell SPÖ - FPÖ und der emotionalen Flüchtlingsdebatte von einer höheren Beteiligung aus.

Spitzenkandidaten bei Stimmabgabe zuversichtlich

Bei der Stimmabgabe heute haben sich die Spitzenkandidaten gut gelaunt und zuversichtlich präsentiert. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) ging vom ersten Platz aus, Heinz-Christian Strache (FPÖ) hoffte auf das „beste Ergebnis aller Zeiten“.

Häupl wählt

ORF.at/Peter Pfeiffer

Noch 15 Minuten bis zur SORA/ORF-Wahlumfrage. Das ist keine Hochrechnung, sondern eine Trendabschätzung basierend auf 2.000 Befragungen von Mittwoch bis heute. Auch öffentlich zugängliche Umfragen und eine Wahlkartenschätzung sind darin einberechnet.

Filzmaier im Studio

ORF.at/Roland Winkler

Peter Filzmaier wird für den ORF analysieren

Medien aus 20 verschiedenen Ländern berichten

Das Wiener Rathaus ist sehr gut gefüllt. Später werden hier die Spitzenkandidaten erwartet. Insgesamt sind 1.000 Personen aus 20 verschiedenen Ländern akkreditiert, neben Österreich auch aus Deutschland, der Schweiz und Russland.

160.000 Wahlkarten werden erst am Montag ausgezählt

Nach dem Wahlschluss wird in den Sprengeln mit der Auszählung begonnen. Basierend auf den ersten Sprengelergebnissen soll es zwischen 17.45 und 18.00 Uhr eine erste Hochrechnung geben. Auch wenn das Ergebnis um etwa 20.00 Uhr vorliegt, könnte noch immer nicht alles entschieden sein. Etwa 160.000 Wahlkarten – jene, die woanders als im eigenen Sprengel abgegeben wurden – werden erst am Montag ausgezählt. Mit den Wahlkarten könnten sich noch Mandate verschieben.

Die Schlüsselfragen des Wahlabends

Vier Schüsselfragen: Das Rennen um den ersten Platz zwischen SPÖ und FPÖ. Die Koalitionsmehrheiten im Gemeinderat. Schafft es NEOS oder nicht. Auswirkungen auf die Bundespolitik. Das sind die Hauptfragen laut Peter Filzmaier.

Wahlumfrage: SPÖ und FPÖ Kopf an Kopf, NEOS drin

Wahlumfrage / Trend

SPÖ

34,5 % 37,5 %

FPÖ

33 % 36 %

ÖVP

8 % 10 %

GRÜNE

10,5 % 12,5 %

NEOS

5 % 7 %

Sonstige

2,5 % 3,5 %

Diese Grafik zeigt das Ergebnis der ORF-Wahlumfrage. Für jede der Parteien ist die Schwankungsbreite angegeben, also der höchste und der niedrigste Anteil an den gültigen Wählerstimmen, den sie der Umfrage gemäß erreichen könnte. Es handelt sich nicht um eine Hochrechnung.

Nach dieser Umfrage bleibt das Rennen um den ersten Platz offen, NEOS schafft die Fünfprozenthürde. Die ÖVP fährt das historisch schlechteste Ergebnis ein und könnte einstellig bleiben. Auch die Grünen verlieren. „Es ist das wahrscheinlichere Ergebnis, dass die SPÖ vorne ist“, sagt der SORA-Hochrechner Günther Ogris.

Rot-Grün wackelt

Die Mehrheit von Rot-Grün wackelt. Wenn SPÖ und Grün am oberen Rand der Bandbreite der SORA/ORF-Wahlumfrage bleiben, dann geht sich eine Neuauflage aus, ansonsten eher nicht, sagt Ogris. Er geht davon aus, dass NEOS den Einzug geschafft hat.

SPÖ: „Ergebnis, mit dem man leben kann“

Die SPÖ verliert sieben bis zehn Prozentpunkte. „Es schaut so aus, dass wir das Duell gewonnen haben. Einer steht, einer liegt“, sagt der SPÖ-Wahlkampfmanager Georg Niedermühlbichler. Man habe für Haltung gekämpft, der Wähler habe den Bürgermeister bestätigt. „Ein Ergebnis, mit dem man leben kann.“

Screenshot

ORF

FPÖ: „Jeder Jubel wäre verfrüht“

„Jeder Jubel wäre verfrüht. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, dann ist es ein Tag der Freude für uns und unsere Wähler.“ Es sei kein Wermutstropfen, dass die FPÖ wohl nicht Erster wird, sagt FPÖ-Wahlkampfmanager Anton Mahdalik.

ÖVP: „Konnten Themen nicht durchbringen“

Fritz Aichinger, Klubobmann der Wiener ÖVP, zum historisch schlechtesten Ergebnis: „Es waren Situationen, die von uns nicht beeinflussbar waren, wir konnten unsere Themen nicht durchbringen.“

Grüne: „Wir stehen für Koalition zur Verfügung“

David Ellensohn, Klubobmann der Grünen: „Es werden jetzt die ersten Kuverts aufgemacht. Wir wissen noch nicht wahnsinnig viel.“ Es gehe schon darum, wer wie reagieren wird. „Wir stehen für eine Koalition der Weltoffenheit und des sozialen Zusammenhalts zur Verfügung.“

NEOS: „Es wird sich ausgehen“

Peter Puller, Wahlkampfleiter von NEOS: „Erste neue Kraft nach 20 Jahren im Gemeinderat: Es wird sich ausgehen, wir freuen uns sehr.“ NEOS werde für Veränderung zur Verfügung stehen, in welcher Konstellation, will Puller nicht beantworten. Er verweist auf Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger. Sie wird dann zur „Elefantenrunde“ erwartet.

Filzmaier: „Ich bewundere die Konkretheit der SPÖ angesichts der Umfrage.“ Die SPÖ werde das schlechteste Ergebnis der Geschichte erreichen, das waren bisher 39,1 Prozent im Jahr 1996.

ORF/SORA-Wahlumfrage

Wahlumfrage / Trend

SPÖ

34,5 % 37,5 %

FPÖ

33 % 36 %

ÖVP

8 % 10 %

GRÜNE

10,5 % 12,5 %

NEOS

5 % 7 %

Sonstige

2,5 % 3,5 %

Diese Grafik zeigt das Ergebnis der ORF-Wahlumfrage. Für jede der Parteien ist die Schwankungsbreite angegeben, also der höchste und der niedrigste Anteil an den gültigen Wählerstimmen, den sie der Umfrage gemäß erreichen könnte. Es handelt sich nicht um eine Hochrechnung.

Die Stimmung im Zelt der SPÖ ist nach der Wahlumfrage noch ruhig. Das Zelt ist gut gefüllt. Man geht vom ersten Platz aus. „Wir haben seit Juni an Profil gewonnen“, sagt Harry Kopietz. Man müsse aber die Verluste zur Kenntnis nehmen.

Stille in ÖVP-Zentrale

Als die ORF/SORA-Wahlumfrage präsentiert wird, herrscht Stille in der Zentrale der Wiener ÖVP. Es wird das schlechteste Ergebnis der Geschichte, so viel steht fest.

Runde Rathaus

ORF.at/Roland Winkler

„Es ist alles offen“, sagt der grüne Landessprecher Georg Prack. Er will aber die erste Hochrechnung abwarten. Der Auftrag sei, eine Koalition zu bilden. Ansonsten ist die Stimmung bei den Grünen verhalten.

Grüne

ORF/Dobes

Bei den Grünen war es noch ruhig

Flüchtlingsthema dominierte Wien-Wahl

Der Wahlkampf ist vom Duell SPÖ gegen FPÖ und vom Flüchtlingsthema geprägt gewesen. Gerade Letzteres hat offenbar der FPÖ genützt. Am unzufriedensten mit der Arbeit von Rot-Grün waren die Wähler, die im Gemeindebau leben - mehr dazu in Flüchtlingsthema dominierte Wien-Wahl.

Warten auf erste Hochrechnung

Alle warten jetzt gespannt auf die erste Hochrechnung. Seit dem Schließen der Wahllokale wird in den Sprengeln ausgezählt. Es dauert rund 40 Minuten, bis erste Sprengel fertig ausgezählt sind, weiß man von früheren Wahlen. Erst dann kann eine Hochrechnung erstellt werden.

Für zwei Drittel der FPÖ-Wähler Wien nicht lebenswert

Neun von zehn Rot- und Grün-Wählern finden Wien lebenswert, nur ein Drittel der FPÖ-Wähler tut das. „Das ist fast so, als würden diese Menschen in zwei Städten leben“, sagt Politologe Filzmaier.

NEOS feiert schon

Bei NEOS wird schon gefeiert. Lauter Jubel brandet auf, als die Wahlumfrage präsentiert wird. „Wir gehören zu den Siegern dieses Abends. Erstmals seit 20 Jahren kommt eine neue Kraft ins Rathaus“, so der Tenor.

NEOS

ORF/Kanya

SPÖ-Zelt

APA/Neubauer

Ein Eindruck aus dem SPÖ-Zelt

FPÖ-Kickl: „Historischer Tag auch für SPÖ“

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl bezeichnet den Wahlsonntag als „Freudentag“ für seine Partei. Es zeichne sich das historisch beste Ergebnis in Wien für die FPÖ ab, sagt Kickl. Einen historischen Tag sieht er aber auch für die SPÖ, weil diese so schlecht wie noch nie in Wien abgeschnitten habe. Die Aussage der Sozialdemokraten, das Duell mit der FPÖ gewonnen zu haben, nennt Kickl abenteuerlich.

SPÖ: „Haben Duell mit FPÖ gewonnen“

Erste Hochrechnung

Die erste SORA/ORF-Hochrechnung:

  • SPÖ 39,5
  • FPÖ 30,9
  • ÖVP 9,5
  • Grüne 11,6
  • NEOS 6,2

Schwankungsbreite: ±1,3 Prozent. Diese Hochrechnung basiert auf einem Auszählungsgrad von 14 Prozent der Wahlsprengel.

Mehrheit für Rot-Grün

In Mandanten:

SPÖ 44 (-5), FPÖ 34 (+7), ÖVP 7 (-6), Grüne 10 (-1), NEOS 5

Filzmaier: „Rot-Grün am wahrscheinlichsten“

Koalitionen: Rot-Grün hätte 54 Mandate, Rot-Schwarz 51 Mandate. Filzmaier: „Eine Status-quo-Wahl. Die SPÖ kann mit den Grünen weiterregieren. Eine Koalition mit der ÖVP ist nur Verhandlungsmasse für die SPÖ“, sagt Filzmaier. Rot-Grün sei am wahrscheinlichsten, sagt Filzmaier.

Hier noch die Grafik zur ersten Hochrechnung:

Grafik Hochrechnung

ORF/SORA

Lauter Jubel im SPÖ-Zelt

Im SPÖ-Zelt brandet jetzt lauter Jubel auf, auch wenn die SPÖ dem schlechtesten Ergebnis aller Zeiten in Wien entgegensteuert. Man dürfte die FPÖ aber mit fast mehr als acht Prozent abgehängt haben. Bei der FPÖ hat man das beste Ergebnis seit Parteigründung in Wien geschafft, sich wohl aber aufgrund der Umfragen mehr erwartet.

Die Hochrechner von SORA bekommen jetzt nach und nach die Wiener Wahlsprengel auf ihre Server. Damit können immer genauere Hochrechnungen erstellt werden. Auf der ORF.at-Ergebnisseite finden Sie die jeweils aktuelle Hochrechnung.

Grüne: Klarer Auftrag, Koalition fortzusetzen

Im grünen Klub im Rathaus herrscht Freude, obwohl man wohl verloren hat. Das Duell SPÖ vs. FPÖ habe nicht stattgefunden, das Votum sei ein klarer Auftrag, die rot-grüne Koalition fortzusetzen.

Sprengelergebnisse live

Nach und nach werden die Sprengel ausgezählt. Hier sehen Sie, wie Ihr Sprengel gewählt hat. Die Karte wird live aktualisiert.

Karte

ORF.at

Wahlbeteiligung laut Hochrechnung bei 72,6 Prozent

Die Wahlbeteiligung dürfte laut der ORF/SORA-Hochrechnung markant gestiegen sein. Mit 72,6 Prozent liegt sie weit höher als bei den beiden letzten Wahlen. Die Gründe dafür: die emotionale Asyldebatte und die Zuspitzung auf das Duell SPÖ gegen FPÖ.

Spitzenkandidaten motivierten SPÖ- und FPÖ-Wähler

Der jeweilige Spitzenkandidat war das zentrale Wahlmotiv für die SPÖ- und FPÖ-Wähler. Bei einer Direktwahl des Bürgermeisters hätte Häupl gar 54 Prozent erreicht, Strache 29 Prozent, geht aus der ISA-SORA-Wahltagsbefragung für den ORF hervor.

FPÖ-Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache kommt in den Festsaal des Rathauses. Er wollte Platz eins und liegt laut derzeitiger Hochrechnung 8,5 Prozent hinter der SPÖ. In Kürze werden die Spitzenkandidaten zur „Elefantenrunde“ erwartet.

Strache

APA/Schlager

Häupl

ORF/Kickinger Thomas

Auch Häupl ist schon da

Hochrechnung

ORF/SORA

Häupl: „Respekt und Demut“

„Freue mich nicht über ein Minus, aber Respekt und Demut vor dem Ergebnis“, sagt Häupl. „Die Flüchtlingsfrage war nicht mein Wunschthema.“

Strache: „Hätten uns Kopf-an-Kopf-Rennen erwünscht“

Strache: „Mit mehr als 30 Prozent habe ich mein Wahlziel erreicht. Wir haben das beste Ergebnis der Geschichte geschafft. Man wird unseren Erfolg nicht kleinreden können. Wir hätten uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwünscht. Das ist ein respektabler Abstand.“

Juraczka: Mit Themen nicht durchgekommen

Juraczka: „Das Ergebnis schmerzt. Aber das Ergebnis ist zur Kenntnis zu nehmen.“ Er sei mit seinen Themen nicht durchgekommen. „Die Inszenierung von SPÖ und FPÖ hat gewirkt.“ SPÖ und ÖVP müssten sich auf Bundesebene überlegen, stärkere Angebote zu haben.

Vassilakou rechnet noch mit Mandat mehr

„Der Abend ist noch jung. Ein Mandat kann noch zu den Grünen wandern“, sagt die grüne Spitzenkandidatin Maria Vassilakou. Es werde noch ein Mandat im Lauf des Abends zu den Grünen wandern.

Sie hat im Vorfeld angekündigt, bei Verlusten zurücktreten. Ob sie das jetzt wirklich tut, beantwortet sie in der Runde mit ORF-Wien-Chefredakteur Paul Tesarek nicht. „Rot-Grün hat eine stabile Mehrheit“, sagt Vassilakou. Viele Grün-Wähler seien dem Scheinduell auf den Leim gegangen.

Meinl-Reisinger: „Bin glücklich“

Beate Meinl-Reisinger (NEOS) ist glücklich. „Wir sind die Gewinner des Abends, weil wir am meisten dazugewonnen haben. Keine leichte Ausgangssituation, kein leichtes Themensetting.“ Mit fünf von 100 Mandaten im Gemeinderat will sie Oppositionspolitik betreiben. „Ich habe im Parlament bewiesen, dass ich das sehr gut kann.“

Hochrechnung zur Wien-Wahl.

ORF/SORA

Häupl: „Kein Auftrag, so weiterzumachen wie bisher“

Häupl will mit allen Parteien im Gemeinderat reden. „Dann werden wir weitersehen.“ Das Ergebnis „ist kein Auftrag, so weiterzumachen wie bisher“. Die SPÖ müsse verändert werden, sagt Häupl.

Häupl wird nicht mit FPÖ koalieren

Strache: „Die demokratische Legitimation für den Bürgermeister ist mit Platz eins gegeben.“ Er würde sich wünschen, dass die SPÖ die Freiheitlichen anders behandelt. Häupl wird mit der FPÖ reden, „aber nicht über eine Regierungsbeteiligung“.

Vassilakou bereit für Fortsetzung der Koalition

Ob Rot-Grün oder Rot-Schwarz werde „ich mit Sicherheit an diesem Abend nicht entscheiden“, sagt Häupl. Vassilakou steht für eine Fortsetzung der Koalition Rot-Grün bereit. Rot-Grün sei die einzige stabile Variante, weil Häupl Rot-Blau ausschließt, sagt Vassilakou. Rot-Schwarz wäre mit 51 Mandaten und damit nur einem Mandat Überhang eine Wackelkoalition.

Florisdorf und Simmering laut Hochrechnung blau

Laut der ORF/SORA-Bezirkshochrechnung werden Simmering und Floridsdorf bei der Gemeindratswahl knapp blau. Alle anderen Bezirke haben eine SPÖ-Mehrheit. In Floridsdorf erreicht die FPÖ demnach 40,4 Prozent, die SPÖ 39,2 Prozent. In Simmering die FPÖ 42,2, die SPÖ 40,6 Prozent - zur Bezirkshochrechnung.

Hochrechnung zur Wien-Wahl.

ORF/SORA

Nach der „Elefantenrunde“ im Festsaal des Wiener Rathauses:

Kandidaten

ORF.at/Roland Winkler

ÖVP verliert 14 Prozentpunkte in der City

Langsam trudeln die ersten Bezirksergebnisse ein. Das Ergebnis des ersten Bezirks bei der Gemeinderatswahl: Die FPÖ gewinnt sieben Prozentpunkte, Ursula Stenzel hat damit zwei Prozentpunkte gebracht, wenn man so will. Die ÖVP verliert massiv, die SPÖ gewinnt dazu.

Erster Bezirk

ORF

Bisher fertig ausgezählt: Innere Stadt, Wieden, Mariahilf, Neubau, Josefstadt, Hietzing, Penzing, Hernals - überall ist die SPÖ auf dem ersten Platz. Alle Bezirksergebnisse gibt es hier.

Mitterlehner: Personelle Neuaufstellung in ÖVP Wien

ÖVP-Bundesparteiobmann Reinhold Mitterlehner hat als Konsequenz aus den neuerlichen Verlusten bei der Wien-Wahl eine „vollkommene Neuaufstellung der ÖVP Wien“ angekündigt, „sowohl personell als auch strukturell“. Als Gründe für die Niederlage seiner ÖVP macht der Vizekanzler das Duell zwischen SPÖ und FPÖ und das Flüchtlingsthema aus.

Gudenus wird Vizebürgermeister

Die Wiener Stadtverfassung sieht vor, dass man bei mehr als einem Drittel der Mandate einen Vizebürgermeister bekommt, auch wenn die jeweilige Partei nicht in der Regierung ist. Mit 34 Mandaten dürfte das der FPÖ gelungen sein. Klubobmann Johann Gudenus werde daher („nicht amtsführender“) Vizebürgermeister, kündigt Strache an.

0,07 Prozentpunkte Vorsprung in Favoriten

Ein ganz enges Rennen ist die Gemeinderatswahl in Favoriten gewesen. Die SPÖ erreicht 40,79 Prozent, die FPÖ 40,72 Prozent - mehr in den Bezirksergebnissen.

Jetzt fix: Simmering und Floridsdorf

Jetzt ist es amtlich: Bei der Gemeinderatswahl erobert die FPÖ die Bezirke Floridsdorf und Simmering - mehr in den Bezirksergebnissen.

Sprengel: Wien ist blauer geworden

Zum Vergleich die Sprengelkarten 2015 und 2010 - Details finden Sie hier.

Karte

ORF.at

Die Sprengelkarte 2015

Karte Wien

ORF.at

Die Sprengelkarte 2010

Experten sehen clevere Strategie der SPÖ

Politologen und Meinungsforscher sind sich einig, dass die SPÖ mit einer cleveren Strategie ein respektables Ergebnis gerettet hat. Die Zuspitzung auf ein Bürgermeisterduell Häupl gegen Strache habe dazu geführt, dass die Sozialdemokraten aus einer schwierigen Position heraus Platz eins klar verteidigt haben. Darunter gelitten hätten die Grünen, sagen etwa die Experten Thomas Hofer und Peter Hajek.

SPÖ bei Jungen und Migranten stark

Jetzt ist der zweite Teil der Wahltagsbefragung fertig: Dabei wird klar, dass die SPÖ vor allem bei Jungen und Migranten punkten konnte. Die Zeit der SPÖ als Arbeiterpartei ist aber vorbei - mehr dazu in SPÖ hat die Jungen auf ihrer Seite.

FPÖ siegt im Gemeindebau

Die FPÖ hingegen punktete bei Arbeitern, wurde überdurchschnittlich oft von Männern gewählt und schlug im Gemeindebau die SPÖ. Unter den 500.000 Gemeindebaubewohnern wählten 47 Prozent Blau und 42 Prozent Rot, zeigt die ISA-SORA-Wahltagsbefragung für den ORF.

Von „Demut“ ist die Rede, von viel Freude und Jubel, aber auch von schmerzlichen Erfahrungen. Die ersten Stellungnahmen der Spitzenkandidaten im Gespräch finden Sie hier kompakt zusammengefasst - mehr dazu in Erste Stellungnahmen der Spitzenkandidaten.

ÖVP-Chef Juraczka wird zurücktreten

Der Spitzenkandidat der ÖVP Wien, Manfred Juraczka, wird zurücktreten, berichtet die APA. Er hat mit 9,2 Prozent das historisch schlechteste Ergebnis für die ÖVP eingefahren.

Endergebnis mit Wahlkartenprognose

Obwohl hier 100 Prozent der Stimmen vom Sonntag eingerechnet sind, heißt dieses Ergebnis noch immer Hochrechnung. Es beinhaltet auch eine Wahlkartenprognose. 160.000 Wahlkarten werden am Montag ausgezählt.

Grafik

ORF.at/SORA

Kein zusätzliches Mandat für die Grünen

Am frühen Wahlabend hoffte die Chefin der Wiener Grünen, Maria Vassilakou, noch, dass ein Mandat zu den Grünen wandert. Danach sieht es jetzt nicht mehr aus. Bei Verlusten nach Mandaten hat Vassilakou einen Rücktritt angekündigt. Diese Frage bleibt vorerst offen.

Vielen Dank fürs Mitlesen

Wir bedanken uns, dass Sie dabei waren, und wünschen noch einen schönen Abend. Noch ein Hinweis: Die Ergebnisse der Bezirksvertretungswahlen erwarten wir gegen 22.00 Uhr in wien.ORF.at.