Mehr Plätze für Anrainerparken

In den Bezirken Mariahilf, Neubau und Josefstadt wird bis Ende Mai das Anrainerparken getestet, bei dem Parkplätze in bestimmten Teilen reserviert sind. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen sind die Bezirksvorsteher bereits jetzt für eine Ausweitung.

Aus der Josefstadt heißt es etwa, dass man deutlich mehr als zehn Prozent der Parkplätze im gesamten Bezirk für Anrainer reservieren will. Die Parkplatznot sei einfach zu groß, sagte Bezirksvorsteherin Veronika Mickel (ÖVP), derzeit stehen den Anrainern 70 Plätze zur Verfügung.

Verkehrsschild für Anrainer-Parkplätzen in der Josefstadt

ORF/Eva Reiter

Drei Bezirksvorsteher wünschen sich mehr Plätze für das Anrainerparken

Mehr Plätze für Mariahilf und Neubau gefordert

Auch für Mariahilf forderte Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann (SPÖ) in weiten Teilen reine Anrainerparkplätze für Parkpickerlbesitzer, etwa beim Raimundtheater. Dann darf dort niemand ohne Parkpickerl aus dem sechsten Bezirk stehen, das sei am Abend oft ein Problem. Derzeit sind in Mariahilf 60 Plätze reserviert.

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Auch in Neubau hofft Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger (Grüne) auf eine Erweiterung der derzeit 43 reservierten Plätze. Mit reinen Anrainerparkplätzen in den Seitenstraßen der Mariahilfer Straße soll auch der Widerstand gegen die Umgestaltung der Mariahilfer Straße abgefangen werden. Das neue Verkehrskonzept sieht in der Neustiftgasse und Burggasse Tempo-30-Zonen vor - mehr dazu in Tempo 30 rund um Mariahilfer Straße (wien.ORF.at; 15.3.2013).

Parkpickerl als Voraussetzung

Die für das Anrainerparken reservierten Stellplätze sind durch Halte- und Parkverbotsschilder erkennbar. Durch eine Zusatztafel werden Anrainer des jeweiligen Bezirks (sowie Behinderte, Anm.) von dieser Regelung ausgenommen. Diese Anrainer müssen im Besitz eines Parkpickerls sein - mehr dazu in Anrainer bekommen Parkplätze (wien.ORF.at; 25.6.2012).

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