Parlament sucht Ausweichquartier

Die Parlamentsdirektion begibt sich in der Frage Ausweichquartier während der Gebäudesanierung zurück an den Start. Die Option der alten WU wurde verworfen. Zentrumsnah solle es sein, darüber sind sich alle Parlamentsfraktionen einig.

Das Parlament sucht für die Zeit seines Umbaus Büroräumlichkeiten und das in zentralster Lage. Konkret fahndet die Parlamentsdirektion nach zusammenhängenden Büroflächen ab rund 3.000 Quadratmetern im Umkreis von etwa einem Kilometer um das Parlamentsgebäude beziehungsweise die Hofburg - Parlament: Vollabsiedlung empfohlen.

Leerer Plenarsaal des Parlaments

APA/Roland Schlager

Alte WU aus dem Rennen

Hintergrund: die Parlamentsfraktionen haben sich in seltener Einigkeit darauf verständigt, während der Zeit der Parlamentssanierung ihre Plenarsitzungen in der Hofburg abzuhalten. Die ebenfalls zur Verfügung stehende alte Wirtschaftsuniversität wurde als Alternativort verworfen. Dem Vernehmen nach wollten alle Fraktionen nicht aus dem Zentrum weg.

Daher wird nun nach Ersatzflächen in bester Innenstadtlage gesucht. Angebote können laut Parlamentsdirektion bis zum 28. April eingebracht werden. Bezugsfertig sollten die Objekte im Juli 2017 sein. Die Mietdauer wird mit drei Jahren plus Verlängerungsoption angegeben, sollte der Parlamentsumbau nicht im vorgesehenen Zeitrahmen fertiggestellt sein - Parlament: Mehrere Umbau-Varianten.

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