Letzte Tage für Christbaum-Sammelstellen

Nur noch bis inklusive morgen Freitag können Christbäume bei einer der 512 temporären Sammelstellen der MA 48 abgegeben werden. Insgesamt wurden in den vergangenen 25 Jahren 2,2 Mio.Christbäume bei den Sammelstellen abgegeben.

40 Tage nach Weihnachten, zu Maria Lichtmess am 2. Februar, werden traditionellerweise Christbäume aus den Kirchen geräumt und die Krippenfiguren wieder verpackt. Solange bleiben allerdings die temporären Sammelstellen für Christbäume der MA 48 nicht geöffnet. Sie schließen am Freitag, den 15. Jänner. Wer danach noch einen Christbaum zu entsorgen hat, kann ihn jederzeit auf einen der 18 Wiener Mistplätze abgeben.

2,2 Mio. Christbäume in 25 Jahren

Die MA 48 bittet, die Bäume von allen Resten des Schmucks wie Haken und Lametta zu befreien, um Verunreinigungen zu vermeiden. Der Schmuck kann ohnehin zumeist noch weiterverwendet werden. Christbäume sollten nicht in Restmüllbehältern entsorgt werden. Das führe nur zu Überfüllungen und daher auch zu Verunreinigungen am Standplatz. Auch werde die Arbeit der Müllabfuhr unnötig erschwert.

Nach Weihnachten 2014 brachten die Wienerinnen und Wiener über 600 Tonnen an alten Christbäumen zu den Sammelstellen, dies entspricht in etwa 135.000 Stück. Diese Menge reicht aus, um einen Monat lang 2.000 Haushalte mit Fernwärme und 900 Haushalte mit Strom zu versorgen. Die Christbäume in Wien werden seit 1990 gesammelt. Innerhalb dieser 25 Jahre wurden 2,2 Millionen Stück an Christbäumen bzw. 10.000 Tonnen bei der MA 48 abgegeben.

App führt zur nächsten Sammelstelle

Die 48er–App mit mittlerweile 19.000 Nutzern ist eine Möglichkeit, mit wenigen Handgriffen den nächsten Entsorgungsort zu finden: Hier werden die Sammelstellen im Menüpunkt Stadtplan über den Filter „Christbaumsammelstellen“ im Stadtplan angezeigt. Die kürzeste Route vom Heimatort wird auf Wunsch ebenfalls berechnet. Standortinformationen gibt es auch am Misttelefon, auf der Homepage der MA 48 sowie im Online-Stadtplan der Stadt Wien.

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