Schönbrunner Giraffen bleiben in Kaserne

Der Giraffenpark im Tiergarten Schönbrunn wird im Mai offiziell eröffnet. Allerdings werden die ausgesiedelten Tiere nicht in die neue Heimat zurückkehren: Kimbar, Carla und Rita bleiben im Ausweichquartier, der Maria-Theresien-Kaserne.

Dafür kommen zwei neue Bewohnerinnen: Die Netzgiraffenweibchen Fleur und Sofie stammen aus dem Zoo in Rotterdam. Sie wurden dem Zoo in Schönbrunn im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) zugeteilt. Sie sind zwei Jahre alt. Die drei Giraffen Kimbar, Carla und Rita werden vorläufig in jenem Quartier in der Maria-Theresien-Kaserne in Hietzing bleiben, das sie seit Beginn der Bauarbeiten bewohnen. Kimbar ist mit 24 Jahren das zweitälteste Männchen im Zuchtprogramm.

Kein Umzug mehr für Giraffen-Senior

„Wir wollen ihm in seinem hohen Alter keinen Transport und Umzug mehr zumuten. Er fühlt sich sehr wohl und soll hier seinen Lebensabend verbringen dürfen“, sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Auch seine vertraute Herde, die beiden Weibchen Rita und Carla, bleibt bei ihm - mehr dazu in Giraffen zogen in Kaserne ein.

Giraffen bleiben in Kaserne

Den neuen Giraffenpark werden nicht alle Tiere in Schönbrunn sehen. Die älteren Giraffen bleiben in der Maria-Theresien-Kaserne.

Fleur und Sofie erwartet laut Schratter eine tolle Anlage. Ein großer, heller Wintergarten bietet ausreichend Bewegungsraum in der kalten Jahreszeit. Auf der vergrößerten Außenanlage sorgen Wiesenbereiche, Sandplätze zum Ruhen und diverse Futterstellen für Abwechslung. Die Besucher können Fleur und Sofie auf Augenhöhe beobachten. Eine drei Meter hohe Galerie im Wintergarten wird sie auf Höhe der imposanten Savannenbewohnerinnen führen - mehr dazu in Schönbrunn: Neuer Giraffenpark nimmt Form an.