Villenmarkt in Währing und Döbling boomt

Der Villenmarkt im 18. und 19. Bezirk hat einen Höchststand bei Umsatz und Angebot erreicht, teilte Otto Immobilien am Montag mit. Im Vorjahr belief sich das Transaktionsvolumen für Villen auf 175 Millionen Euro.

„2017 war wir mit 175 Millionen Euro Transaktionsvolumen und 64 Verkäufen ein absolutes Rekordjahr und lag um 40 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt“, so Elfie Zipper von Otto Immobilien. Im Zehnjahres-Schnitt werden in den beiden Bezirken pro Jahr 46 Villen veräußert.

Villa von Peter Alexander

APA/ Hans Klaus Techt

Die ehemalige Villa von Peter Alexander wurde bereits 2015 verkauft

Mittleres Preisniveau bei zwei Millionen

In Bewegung sind auch die Kaufpreise: Das mittlere Preisniveau für Villen im 18. und 19. Bezirk ist seit dem Jahre 2009 kontinuierlich von 1,2 Millionen Euro auf knapp über zwei Millionen Euro im Jahr 2017 gestiegen. Dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Preissteigerung von 6,6 Prozent, so der Makler. In Grinzing und Pötzleinsdorf, wo das Angebot am größten ist, liegen die Preise im Mittel zwischen rund drei und fünf Millionen Euro.

Derzeit umfasst das relevante Villenangebot im 18. und 19. Wiener Gemeindebezirk 53 Häuser. Dominiert wird der Villenmarkt auf Verkäufer- wie auch auf Käuferseite von Privatpersonen: mit rund 55 Prozent bei den Käufen und knapp 72 Prozent bei den Verkäufen. Erst in den letzten zwei Jahren hätten Unternehmen begonnen, verstärkt in Villen zu investieren.