Susanne Scholl: Wachtraum

Susanne Scholl, langjährige ORF-Korrespondentin, etwa in Moskau oder Berlin. Seit Jahren schreibt sie auch Belletristik, zuletzt Ihren Roman „Wachtraum“. Wir stellen ihn am 19. November im Radio-Wien-Literatursalon vor.

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Susanne Scholls Eltern sind in der Nazi-Zeit emigriert, auf Grund ihrer jüdischen Abstammung. Ein Motiv, dass die Autorin in ihrem neuen Roman aufnimmt: Denn Fritzi, die Protagonistin, geboren in eine jüdische Wiener Vorkriegsfamilie flieht vor der Nazi-Verfolgung als junge Frau nach England. Sie heiratet Theo, kehrt nach Wien zurück, und für ihre Tochter Lea ist sie eine lebenslustige, warmherzige Mutter.

Susanne Scholl, Autorin

Peter Rigaud

Susanne Scholl

Sendungshinweis:

„Best of Literatursalon“, 27. November 2017 ab 19:00 Uhr

Später scheint auch das Leben ihrer Tochter Lea zu gelingen, ist ausgefüllt mit Ehe und Beruf. Als immer mehr Menschen auf der Flucht vor Krieg und Terror aus Syrien und Afghanistan nach Wien kommen und Lea mit ihrer Hilflosigkeit konfrontieren, droht auch ihr so geglücktes Leben auseinanderzubrechen. „Wachtraum“ ist für Susanne Scholl ihr bisher literarischstes Buch und jenes Buch, das sie am meisten gefordert hat. Mit dem Thema, das Susanne Scholl seit Jahren beschäftigt hat. Emigration - gestern und heute.

Am 19. November um 11.00 Uhr ist Susanne Scholl zu Gast bei Bernd Matschedolnig im Radio-Wien-Literatursalon, in den Sträußelsälen im Theater in der Josefstadt und liest Kostproben aus ihrem Buch. Sie können sich hier anmelden.