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MI | 10.02.2010
Dornfingerspinne. (Bild: ORF)
Wienerberg
Dornfingerspinne entdeckt
Die Dornfingerspinne ist nun auch in Wien entdeckt worden. Ein Mann hat ein Exemplar in einer Kleingartenanlage am Wienerberg entdeckt. Die Spinne ist die einzige auch für den Menschen gefährliche Giftspinne Mitteleuropas.
Normalerweise eher im Süden
Eigentlich sollte die Spinne eher in südlichen Gefilden zu finden sein. Doch nun hat ein Lkw-Fahrer eine Dornfingerspinne in seinem Waschbecken in einer Kleingartenanlage am Wienerberg entdeckt.
Nicht gefährlicher als Hornisse
Der Biss des Tieres kann extrem schmerzhaft sein und bei empfindlichen Menschen zu Schwindelgefühlen und Übelkeit führen. Deshalb raten Experten, im Fall eines Spinnenbisses unbedingt einen Arzt aufzusuchen.

Anton Weissenbacher, Zoologe: "Das Problem das auftreten kann, ist, dass das Fleisch teilweise nekrotisch wird, das heißt, dass das Gewebe an der Bissstelle abstirbt. Darum sollte man den Arzt aufsuchen, wenn man von so einem Tier gebissen wird. Aber grundsätzlich ist der Biss nicht gefährlicher als der einer Wespe oder Hornisse. "
Normalerweise im hohen Gras zu finden
In den vergangenen Tagen dürften Dornfingerspinnen schon in Vorarlberg und Oberösterreich ihre bissigen Spuren hinterlassen haben.

Im Normalfall bevorzugt diese Spinnenart hohes Gras. Sonst ist es eher sehr unwahrscheinlich, auf eine Dornfingerspinne zu treffen. Das Exemplar vom Wienerberg hat im Tiergarten Schönbrunn ein neues Zuhause gefunden.
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