|
|
 |
 |
Bisherige Bilanz |
06.10.2006 |
|
|
|
|
Bankräuber in Wien besonders aktiv
In Wien hat es seit 1. Jänner bereits 57 Banküberfälle gegeben. Damit steuert die Bundeshauptstadt auf einen neuen Rekord zu. Im April wurde sogar jeden dritten Tag eine Bank überfallen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Im Jänner gab es die wenigsten Überfälle, in 30 Tagen nur einen. Vielleicht war es zu kalt? |
|
|
|
Extrem viele Überfälle im April
Von 1. Jänner bis 6. Oktober wurden laut Polizei in Wien 57 Geldinstitute überfallen, das sind um 18 mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2005.
Der "stärkste" Monat war der April: Durchschnittlich jeden dritten Tag suchte ein Räuber eine Bank heim, sagte Hannes Scherz von der Wiener Kriminalpolizei.
An zweiter Stelle rangiert der September mit acht Delikten. Auch die "aktivste" Woche geht auf das Konto dieses Monats: In fünf Tagen wurden Ende September vier Banken beraubt.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Hohe Aufklärungsrate
Den Wiener Rekord gab es im Jahr 2004 mit insgesamt 67 Banküberfällen. Allerdings verzeichneten die Ermittler von Jänner bis Oktober 2004 insgesamt 52 Überfälle - damit dürfte das Jahr 2006 mit fünf Überfällen mehr auf Rekordkurs sein.
Auch bei der Aufklärungsquote gibt es 2006 Spitzen-Werte: Knapp die Hälfte der verübten Fälle wurden von den Ermittlern bisher gelöst. Im Vergleichszeitraum 2004 war es lediglich ein Viertel.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Niedrige Beuten, keine Verletzten, vor allem Männer als Bankräuber. |
|
|
|
Teilweise spektakuläre Fälle
Bei einem Überfall im September schossen zwei Bankräuber auf der Flucht auf einen Verfolger am Fahrrad. Oder ein Fall vom Mai: Eine Täterin war besonders "fleißig": Drei Überfälle auf Wiener Geldinstitute gehen auf ihr Konto.
Die meisten Delikte laufen jedoch wenig aufregend ab, sagte Scherz. Auch scharfe Waffen seien äußerst selten im Spiel - meist werden Gaspistolen oder Attrappen verwendet, so der Polizist.
Bankraub ist Männersache
Trotz der hohen Anzahl an Überfällen gab es im Jahr 2006 bisher keine Verletzten zu beklagen, berichtete er. Die erbeuteten Summen seien außerdem sehr niedrig gewesen, sagte Scherz. Und eines wird sich bei derartigen Delikten wohl nie ändern: Ein Bankraub ist nach wie vor meist Männer-Sache.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
wien.ORF.at
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|