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Schönbrunn |
01.02.2007 |
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Eisbärin "Olga" eingeschläfert
Der Tiergarten Schönbrunn hat eine seiner Attraktionen verloren: Eisbärin "Olga" musste eingeschläfert werden. Tierärzte hatten bis zuletzt versucht, das Leben der Bärin zu retten. Sie litt an einem bösartigen Lebertumor.
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Tierärzte stellten Lebertumor fest. |
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Letzte Versuche, die Bärin zu retten
Die Bärin hatte seit dem Wochenende ihren Appetit verloren. Am Mittwoch wurde noch versucht, sie zu retten. Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen wurden durchgeführt, ebenso ein Bluttest, Infusionen verabreicht.
Am Nachmittag schließlich mussten die Tierärzte "Olga" einschläfern. Wie sich nun herausstellte, litt "Olga" an einem bösartigen Lebertumor.
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Seit fast 13 Jahren in Schönbrunn daheim
 "Olga" stammte aus dem Zoo Köln und kam 1994 nach Schönbrunn. Hier sorgte sie für Nachwuchs, 2001 brachte sie Zwillinge zur Welt, die mittlerweile in den Zoos von Nowosibirsk und Nürnberg leben. Eine Tochter von ihr, "Olinka", ist nun neben einem Männchen einer von zwei Eisbären, die noch in Schönbrunn leben.
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"Olga" lebte in Gefangenschaft fast doppelt so lange wie ihre Kollegen in freier Natur. |
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Eisbären in freier Wildbahn gefährdet
"Olga" wurde 30 Jahre alt. In freier Wildbahn werden die Tiere 15 bis 18 Jahre alt. Mittlerweile stehen Eisbären auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Der Tiergarten Schönbrunn nimmt am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm teil.
Die Klimaerwärmung sorgt dafür, dass das Polareis abschmilzt und der natürliche Lebensraum der Eisbären kleiner wird. So wurde etwa in der Hudson Bay beobachtet, dass die Eisbären in schlechtem körperlichem Zustand sind und ihre Bestände zurückgehen. Derzeit wird der Bestand an Eisbären auf 20.000 bis 25.000 geschätzt.
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wien.ORF.at; 27.7.06
Ein trauriger Anblick waren bis zuletzt trotz aller Modernisierungen im Tiergarten Schönbrunn die Gehege der Eisbären und Orang-Utans. Ihre Anlagen werden nun vergrößert. Auch das neue Tierschutzgesetz schreibt mehr Platz vor.
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