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Kommunales |
03.08.2007 |
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Fiaker mit Kunststoff-Hufbeschlägen
Im September und im Oktober werden sechs Fiaker-Gespanne mit Hufbeschlägen aus Kunststoff durch Wien trotten. Schäden am Straßenbelag sollen verringert werden. Tierärzte begleiten den Test.
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Hufeisen halten länger, sind aber schwerer. |
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300 Gramm leichter
Die Kunststoff-Hufbeschläge sollen sowohl für das Pferd als auch den Straßenbelag angenehmer sein. Ein Kunststoff-Beschlag ist rund 150 Gramm schwer, ein Hufeisen wiegt rund 450 Gramm.
Gelenke und Sehnen der Pferde sollen durch die Dämpfung des Kunststoffes nicht so sehr beansprucht werden. Der Nachteil ist allerdings, dass die Pferde öfters beschlagen werden müssen, da sich der Kunststoff schneller am Straßenbelag abreibt.
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Rutschgefahr erhöht
Der Feldversuch im Herbst soll klären, ob die auf dem Markt befindlichen Kunststoff-Hufbeschläge der Dauerbelastung, der Pferde und Hufe in der Stadt ausgesetzt sind, tatsächlich gewachsen sind. Problematisch ist es etwa bei Regen. Wenn es nass ist, rutschen die Tiere mit Hufbeschlägen aus Kunststoff leichter am Pflaster als mit Hufeisen.
Fiaker-Unternehmer Johann Trampusch steht dem Test wie viele andere seiner Kollegen skeptisch gegenüber. Der Test sei aber sinnvoll, würden so doch endlich einmal Fakten zur Verträglichkeit der Kunststoff-Hufeisen gesammelt.
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Insgesamt schätzt der Bezirk die Kosten für die Sanierung auf bis zu sechs Mio. Euro. |
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Millionenschäden auf Fiakerrouten
Anlass für die Debatte um die Hufeisen waren Schäden auf den Straßenbelägen entlang der 20 Fiakerrouten. Die Straßenbeläge würden durch die Hufeisen massiv in Mitleidenschaft gezogen.
Laut der Bezirksvorstehung der Inneren Stadt würde die Sanierung der Routen bis zu sechs Millionen Euro kosten, was deutlich mehr als das Bezirksbudget von rund 3,8 Mio. Euro ausmache.
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Vet-Med beobachtet den Test
Zwölf Gespanne werden für den Test im Einsatz sein. Sechs davon mit normalen Hufeisen, sechs mit Kunststoff-Hufbeschlägen. Alle Pferde werden für die Dauer des Tests im September und im Oktober ständig tierärztlich begutachtet.
Der Test findet in Zusammenarbeit mit der Veterinärmedizinischen Universität statt. Die ursprünglich vorgesehenen "Gummihufe" werden nicht eingesetzt. Diese seien aber zu schädlich für die Pferde, hieß es.
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wien.ORF.at; 2.7.07
Innenstadts Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel (ÖVP) will einen "Sondertopf" für die Sanierung der durch Fiaker verursachten Straßenschäden.
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wien.ORF.at; 2.7.07
Das Projekt Plastikpatscherln statt Eisenhufe für Fiakerpferde kommt ins Rollen.
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