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Verkehr |
20.08.2007 |
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ÖVP: Nummerntafeln gegen Rad-"Rowdytum"
Die ÖVP Wien will mit zehn Benimmregeln für Radfahrer, aber auch mit strengeren Kontrollen und einer Kennzeichenpflicht das "Rowdytum" in Wien bremsen. Die FPÖ ist für Verschärfungen, die Grünen nennen sie klimaschutzfeindlich.
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Eine Stadtwache soll die Kontrollen übernehmen. |
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"Schluss mit lustig"
Es sei zwar nur eine Minderheit, die sich nicht an die Verkehrs- und Benimmregeln halte, doch für diese müsse "Schluss mit lustig" sein, so ÖVP-Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl.
Er forderte Gesetzesverschärfungen und strengere Kontrollen, die eine Stadtwache übernehmen solle, die von der ÖVP schon länger gefordert wird.
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Auch das Alkolimit soll gesenkt werden. |
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Helm- und Kennzeichenpflicht
Neben einer Helm- und einer Ausbildungspflicht für unter 14-Jährige will die Wiener ÖVP auch eine Kennzeichenpflicht prüfen lassen, um flüchtige Unfallbeteiligte ausforschen zu lassen.
Radfahrer sollen Ampelkreuzungen nur noch mit höchstens zehn Kilometer pro Stunde überqueren dürfen, und das Alkolimit sollte von 0,8 auf 0,5 Promille gesenkt werden.
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Nummerntafeln für Radfahrer: Was sagen Sie dazu?
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Zum Beispiel nicht rauchen, telefonieren, essen und trinken. |
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Zehn Benimmregeln für Radler
Zu diesen gesetzlichen Vorschriften schlug Gerstl auch zehn Benimmregeln für Radfahrer vor: Diese sollen ihr Gerät nur voll ausgerüstet in Betrieb nehmen. Außerdem sollen sie Richtungswechsel per Handzeichen anzeigen und ihr Rad nicht auf engen Gehsteigen abstellen.
Zudem soll das Verbot von Telefonieren, Rauchen, Essen und Trinken während der Fahrt stärker kontrolliert werden.
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Gerstl sei "Klimaschutzverhinderer" und "Blitzgneißer". |
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Kritik von Grünen und FPÖ
Der Umweltsprecher der Wiener Grünen, Rüdiger Maresch, bezeichnete die Vorschläge von Gerstl als klimaschutzfeindlich und überzogen, die ÖVP entlarve sich mit der Kampagne als "Klimaschutzverhinderer".
Für Herbert Madejski von der Wiener FPÖ ist Gerstl der "Blitzgneißer des Tages": Die Freiheitlichen hätten die Forderung nach einer Kennzeichenpflicht schon vor drei Jahren präsentiert.
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wien.ORF.at; 7.8.07
Über 600 Schwachstellen im Radnetz haben die Grünen bis Anfang August auf ihrer Radfallen-Homepage gesammelt. Das ist laut einer ersten Bilanz weit mehr, als sie sich selbst erwartet haben.
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