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Chronik |
24.08.2007 |
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Rotes Kreuz übt Ernstfall auf der Donauinsel
Österreichs Rotes Kreuz rettet das von Überschwemmungen heimgesuchte "Danubistan": Der fiktive Katastrophenstaat ist das Trainingsszenario der Retter, die sich auf der Wiener Donauinsel versammelt haben.
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Das Österreichische Rote Kreuz übt für internationale Einsätze. |
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Trinkwasser-Aufbereitung als Übung
Unmittelbar nach der Ankunft der Einsatzkräfte am gestrigen Donnerstag wurde eine Trinkwasseranlage aufgebaut, die seit der Nacht Donauwasser zu Trinkwasser aufbereitet.
Das Rote Kreuz bleibt noch bis Sonntag auf der Insel. Dabei werden die Mitarbeiter von der Leitung vor verschiedene Herausforderungen gestellt, die auch beim realen Auslandseinsatz auftreten können.
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 Martina Cap ist eine der beiden Helferinnen, die für fünf Wochen in Pakistan im Einsatz sein wird. |
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Zwei Wienerinnen helfen in Pakistan
Während die Donauinsel zur Rettungsinsel wird, haben sich zwei Wienerinnen auf den Weg in ein tatsächliches Katastrophengebiet gemacht.
Für die Wienerinnen Martina Cap und Barbara Rouchouze vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) wird es ernst. Beide werden in Pakistan die österreichische Trinkwasseraufbereitungs-Einheit ablösen.
In Folge der Flutkatastrophe ist derzeit eine sogenannte "Emergency Response Unit" aus Österreich in Pakistan. Das sechsköpfige Team bereitet dort täglich 600.000 Liter Trinkwasser auf. "Die Motivation ist schlicht und ergreifend, dass man den Leuten helfen will, damit diese ihre Grundbedürfnisse stillen können", so Cap. "Man sagt ja, dass Wasser als Medikament Nummer eins gilt."
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Emergency Response Units (ERU's)
ERU's sind Einheiten, die für den Einsatz in Katastrophengebieten geschult sind. Sie werden von den jeweiligen nationalen Roten Kreuz-Gesellschaften trainiert und finanziert. Ihr Einsatz wird vom Internationalen Roten Kreuz mit Sitz in Genf koordiniert.
Das Konzept der ERU's sieht vor, dass sich diese bereits 48 Stunden nach Alarmierung im Einsatzgebiet befinden. Die Einsatzgruppen sind international miteinander kompatibel, sodass im Katastrophenfall Einsatzkräfte aus verschiedenen Ländern zusammenarbeiten können. Benötigtes Material und Verpflegung nehmen die ERU's selbst in die Einsatzgebiete mit.
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Training für den Katastropheneinsatz
Die ERU's des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) haben sich neben Suchhundestaffeln hauptsächlich auf Trinkwasseraufbereitung und Telekommunikation spezialisiert.
Während die beiden Helferinnen auf dem Weg nach Pakistan sind, werden auf der Donauinsel drei Tage lang die Bedingungen eines Einsatzes in einem Katastrophengebiet nachgestellt. Dabei trainieren insgesamt 27 Spezialisten des ÖRK für den Ernstfall.
Während der Übung werden Trinkwassertanks aufgebaut und in einem mobilen Labor Wasserproben analysiert, sowie der Umgang mit den dafür nötigen Chemikalien vermittelt. IT-Experten üben den Aufbau von Funk- und Datennetzwerken.
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