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Tourismus |
27.08.2007 |
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Waldbrände: Reisen besser absagen
Die Brände in Griechenland sind weiter außer Kontrolle. Das Außenministerium rät dazu, geplante Reisen in die Brandgebiete abzusagen. Ob eine kostenlose Stornierung möglich ist, kann nicht garantiert werden.
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Individual- und Rucksacktouristen
350 Reisende, die mit TUI, Gulet Touristik und 1-2-Fly im Westen der Halbinsel Peloponnes unterwegs sind, geht es laut Reiseveranstalter gut. Das TUI-Krisenmanagement des Reiseveranstalters stehe rund um die Uhr in Kontakt mit den örtlichen Behörden.
Die Feuer seien rund 30 Kilometer von Hotels mit österreichischen TUI-Urlaubern entfernt. Von Bränden betroffen seien unter anderem der Westpeloponnes, die Gegend um Athen und die Insel Euböa.
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Grünen-Klubchefin auf Euböa
Auf Euböa macht gerade die Chefin der Wiener Grünen, Maria Vassilakou, Urlaub: "Es ist ein Wahnsinn. Gerade jetzt, wo ich mit Ihnen rede, sind einige Dörfer im Inselinneren akut von den Flammen bedroht", sagte sie im Gespräch mit der APA.
Auf der Insel gebe es mehrere Brandherde. Einige hätten sogar schon die Küste erreicht. Die Menschen würden teilweise am Strand schlafen, dem einzig sicheren Ort. Regen sei nicht in Sicht. Die Temperaturen lägen bei 30 Grad. Laub, Gras und Holz seien völlig ausgedörrt, schilderte Vassilakou.
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In der Praxis kann es sein, dass ein Hotel auf Stornokosten besteht. |
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Storno ohne Kosten müsste möglich sein
Auf den Peloponnes und Euböa reisen hauptsächlich Individual- und Rucksacktouristen. Falls ein Urlaub im Krisengebiet geplant ist, sollte man diesen besser absagen, warnte Peter Launsky-Tieffenthal vom Außenministerium.
Eine offizielle Reisewarnung gibt es aber nicht. Laut Launsky-Tieffenthal sollten Touristen trotzdem kostenlos ihre Reise stornieren können. Der Außenamtsexperte meint, dass man ohne Stornokosten absagen kann, wenn etwa die ganze Gegend um ein Hotel herum abgebrannt und zerstört ist.
Zumindest theoretisch. In der Praxis kann es sein, dass ein Hotel auf Stornokosten besteht. Wenn man nicht zahlen will, müsste man vor Gericht gehen.
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Flammeninferno in Griechenland
Die Lage in den betroffenen Gebieten Griechenlands bleibt dramatisch. Allein in den vergangenen 24 Stunden seien knapp hundert neue Brände gemeldet worden, viele davon seien gefährlich, so die Feuerwehr.
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