Wien ORF.at Login
Wien H.W. -2.9°C
Heute trüb und kalt, etwas Schneefall
MI | 10.02.2010
Banküberfall
Chronik
Bankraub: Auf dem Weg zum Negativrekord
In Wien hat es heuer 68 Überfälle auf Bank- und Postfilialen gegeben. Somit wurde schon jetzt der Rekordwert des gesamten Vorjahres erreicht. Für die Vorweihnachtszeit setzt die Polizei auf zusätzliche Überwachung.
Die Zahl der Banküberfälle steigt von Jahr zu Jahr.
Erst ein Drittel der Fälle aufgeklärt
Im Match Polizei gegen Bankräuber führen die Kriminellen derzeit mit 2:1. Von den 68 Überfällen konnte die Polizei erst ein knappes Drittel aufklären. Noch viel schlimmer als die derzeit noch bescheidene Aufklärungsquote wiegt aber die Tatsache, dass die Zahl der Überfälle weiter gestiegen ist.

Dabei haben die Banken sicherheitstechnisch aufgerüstet, auch um die Räuber abzuschrecken. Polizeichef Karl Mahrer will von einem "Versagen" dennoch nichts wissen: "Die Maßnahmen, die die Banken vorsehen, können nur mittel- und langfristige Wirkung haben. Durch Überwachung können sie nur kurzfristige Erfolge verzeichnen."
Überwachung verstärkt
Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit verstärkt die Polizei aber doch die Überwachung. Durch die vielen Streifenwagen konnte am Donnerstag auch ein Bankräuber in Liesing innerhalb weniger Minuten gefasst werden.

Dazu hofft Mahrer noch auf weitere Fahndungserfolge, damit die Polizei wenigstens in der Aufklärungsquote noch den Ausgleich gegen die Räuber schafft.
Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine faire und freundliche Diskussionsatmosphäre. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge, behält sich aber das Recht vor, krass unsachliche, rechtswidrige oder moralisch bedenkliche Beiträge sowie Beiträge, die dem Ansehen des Mediums schaden, zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen.

Sie als Verfasser haften für sämtliche von Ihnen veröffentlichte Beiträge selbst und können dafür auch gerichtlich zur Verantwortung gezogen werden. Beachten Sie daher bitte, dass auch die freie Meinungsäußerung im Internet den Schranken des geltenden Rechts, insbesondere des Strafgesetzbuches (Üble Nachrede, Ehrenbeleidigung etc.) und des Verbotsgesetzes, unterliegt. Die Redaktion behält sich vor, strafrechtlich relevante Tatbestände gegebenenfalls den zuständigen Behörden zur Kenntnis zu bringen.

Die Registrierungsbedingungen sind zu akzeptieren und einzuhalten, ebenso Chatiquette und Netiquette!
Ihre Meinung zu diesem Thema
Ganz Österreich
Wien News
Magazin
Gesundheit
Lokaltipps
Trends
Veranstaltungen
ORF Wien
Wien heute
Radio Wien
Podcasts
Kontakt
nav_remote_aktionen

 
TV-Programm TV-Thek Radio Österreich Wetter Sport IPTV News