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soziales |
10.03.2008 |
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UNO-Drogenkommission tagt in Wien
Vor zehn Jahren hat die UNO-Hauptversammlung eine Strategie festgelegt, um den illegalen Drogenhandel bis 2008 einzugrenzen. Bis Freitag bewertet die Drogenkommission die Entwicklungen bei einer Tagung in Wien.
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Teilnehmer aus 53 Ländern erwartet. |
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"Problem nicht gelöst"
Der Drogenkonsum sei auf weniger als fünf Prozent der Erwachsenen eingedämmt - das Problem aber nicht gelöst, so Antonio Maria Costa, Executive Director des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC).
Einige Ziele seien bisher nicht erreicht worden oder vor zehn Jahren noch schwer erfassbar gewesen, so Costa. Zur Tagung wurden Vertreter aus 53 CND-Mitgliedsländern erwartet. Die Themenpalette des Treffens reicht von den Auswirkungen des Drogenhandels bis hin zur verminderten Nachfrage nach illegalen Drogen, alternativen Entwicklungen und Strategien.
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Friedensmarsch im Vorfeld
Als Kontrastprogramm zur UNO-Tagung hatte die Plattform von Nichtregierungsorganisationen "European Coalition for Just and Effective Drug Politics" (ENCOD) am vergangenen Wochenende einen Friedensmarsch und eine Konferenz organisiert. Die Organisation fordert die Legalisierung des Anbaus von Hanf-, Mohn- und Kokapflanzen für den Eigengebrauch.
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wien.ORF.at; 7.3.08
Weniger Anzeigen, aber mehr Konsum: Der Drogenbericht 2007 liegt vor. Er zeigt auch, dass die Polizei ihre Strategie geändert hat und weniger die Süchtigen als mehr die Hintermänner verfolgt.
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