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SA | 21.11.2009
Madeleine Petrovic
Chronik
Tierschutzverein: Petrovic neue Präsidentin
Die NÖ-Grünen-Chefin Madleine Petrovic ist neue Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins. Eine ihrer ersten Amtshandlungen war, Tierschutzverein-Doyenne Lucie Loube zur Ehrenpräsidentin wählen zu lassen.
Madleine Petrovic soll Wiener Tierschutzverein auf die Beine helfen.
Schon lange für Tierrechte aktiv
Die dreistündige Sitzung sei durchaus "recht heftig und turbulent" gewesen, so Petrovic. Mit 86 von 150 abgegebenen Stimmen setzte sie sich gegen ihre Konkurrentin, Josefstadt-Schauspielerin Gabriele Jacoby, bei der Wahl in der Generalversammlung durch. Nun freue sie sich aber über das Ergebnis.

Ihre Amtsauffassung sei dabei klar: "Das ist keine parteipolitische Funktion." Sie sei schon länger für die Tierrechte aktiv als für ihre Partei, betonte das Frauerl von fünf Hunden: "Ich bin den Grünen auch schon mit meinem Tierschutz auf die Nerven gegangen."
Image modernisieren
Nun gelte es, den Wiener Tierschutzverein wieder auf gesunde Beine zu stellen und das Erscheinungsbild zu modernisieren, weshalb sie auch ihre bisherige Konkurrentin Jacoby ins Team holen möchte. Dieses sei breit aufgestellt und decke von der Papageienexpertin bis hin zum Werbefachmann viele Professionen ab.

Petrovic, die, wie am Freitag bekanntwurde, nicht mehr für den stellvertretenden Vorsitz der Bundespartei kandidieren wird, übernimmt im Tierschutzverein das Amt von Promi-Veterinär Michael Antolini.

Dieser hatte vor einem Jahr nach finanziellen Schwierigkeiten der Vereinigung die Dauerregentschaft von Loube beendet. Die heftige Kollision mit einem Pferdehuf samt gesundheitlicher Folgen trug nun jedoch zu seinem Amtsverzicht bei.
Entspannte Gegenkandidatin
Gegenkandidatin Jacoby hatte sich im Vorfeld der Wahl gegenüber der APA entspannt gezeigt: "Die, die am besten prädestiniert ist, die wird es." Diese Frage sollten andere entscheiden, so die Tochter von Tanz-Ikone Marika Rökk damals.
Loube wie "Meissner-Blau"
Nicht im regulären Führungsteam findet sich die hochbetagte Alt-Präsidentin Loube. "Ich war nicht dafür, dass sie in den normalen Vorstand kommt", betonte Petrovic. Als Ehrenpräsidentin werde sie aber über alle wichtigen Entscheidungen informiert.

Aus ihrer Sicht sei Loube für den Tierschutz, was Freda Meissner-Blau für die Grünen sei.
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