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Verkehr |
26.10.2008 |
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Die ehemaligen Ringlinien auf neuen Wegen
Am ersten Tag haben die neuen Routen der Straßenbahnlinien noch für Verwirrung gesorgt. Seit Sonntag kreisen die beiden Straßenbahnlinien 1 und 2 nicht mehr am Ring. Sie werden als Durchgangslinien geführt.
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Die Wiener konnten am Nationalfeiertag erstmals die neuen Routen der alten "Ringlinien" erkunden. |
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Verwirrte Fahrgäste trotz Infobroschüren
Die Wiener Linien versuchten ihr Möglichstes, den Fahrgästen am Nationalfeiertag die neue Situation nahezubringen: An den größeren Umsteigestationen war Informationspersonal positioniert, um etwaige Fragen von Fahrgästen zu beantworten und Infobroschüren zu verteilen. Überdies waren alle Stationen bereits mit den neuen Plänen bestückt.
Dennoch sprangen an den neuralgischen Punkten der neuen Linienführung - wenn 1er und 2er vom Ring abbiegen - die meisten verbliebenen Passagiere auf, um nach einem verschreckten Blick auf den Routenplan bei der nächsten Station auszusteigen und zurück in Richtung Stadtzentrum zu laufen.
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Route im Detail
Der 1er fährt vom Stefan-Fadinger-Platz in Favoriten über die Ringstraße in die Prater-Hauptallee. Der 2er wird in Zukunft Ottakring und den Friedrich-Engels-Platz verbinden, wobei die Strecke über den Ring und die Taborstraße führt.
Dabei verkehren die neuen Tram-Linien auf Gleisen, die bisher von anderen Linien benutzt wurden, was für diese in der Folge das Aus bedeutet: Die Linien 1 und 2 ersetzen somit J, N und 65.
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Neue Streckenführung mit geringem Aufwand
Die baulichen Änderungen sind laut Wiener Linien gering und beschränken sich etwa auf die Errichtung neuer Weichen. Die Fahrzeiten und Intervalle bleiben entweder gleich oder werden verbessert, versichern die Wiener Linien.
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D-Wagen wird zum 3er. |
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3er fährt gleiche Strecke
2009 werden die neuen Linien 3 und 4 geschaffen. Der bisherige D-Wagen wird zum 3er. Der Streckenverlauf dieser schon bisher als Durchgangslinie geführten Bim bleibt dabei - bis zur Verlängerung auf das Hauptbahnhofgelände - unverändert.
Die Linie 4 ersetzt 2009 die derzeit unter dem Namen 71 fahrende Tram, die überdies verlängert wird. Sie verbindet künftig den Zentralfriedhof mit der Börse. Dabei biegt sie von Simmering kommend auf dem Ring links ab und wird bis zur Börse verlängert, während der 71er derzeit auf dem Schwarzenbergplatz kehrtmacht.
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Nur ein "O" bleibt
Die noch aus der Monarchie stammende Verwendung von Buchstaben als Kennzeichen für Durchgangslinien gehört mit den Umbenennungen im Jahr 2009 jedenfalls der Vergangenheit an.
Lediglich eine Linie wird als Relikt dieses Fähnchen weiterhin in die Höhe halten: die Linie O, die zwischen Praterstern und Migerkastraße in Favoriten verkehrt. Allerdings wurde deren Name von Wien-Besuchern ohnedies meist als "Nuller" missverstanden.
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"Touristenbim" kommt
Der "Kreisverkehr" der Linien 1 und 2 um den Ring ist bald Geschichte. Nachdem ÖVP und Grüne das neue Konzept immer wieder kritisierten, lenkte die Stadt ein: Ab April umkreist zumindest eine "Touristenbim" den Ring.
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wien.ORF.at; 17.10.08
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