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SA | 21.11.2009
AUA-Mitarbeiterin (Bild: APA/Robert Jaeger)
WIRTSCHAFT
2.600 AUA-Mitarbeiter ab April in Kurzarbeit
Management und Betriebsrat der AUA haben sich für den Bereich Boden auf Kurzarbeit ab 1. April geeinigt. Beide Seiten sprechen von einem wichtigen Schritt zur Krisenbewältigung. Die Maßnahme ist vorerst zeitlich begrenzt.
Vorerst auf sechs Monate reduziert
Die Eckpunkte der Einigung über Kurzarbeit für den Bereich Boden sehen bei einer Arbeitszeit von 80 Prozent ein Entgelt von 90 Prozent beziehungsweise bei einer Arbeitszeit von 90 Prozent ein Entgelt von 95 Prozent vor. Die AMS-Förderung deckt die Differenz aber weitgehend ab.

Die Kurzarbeit soll zunächst für sechs Monate gelten, wobei es aber eine Option auf eine Verlängerung gibt. Ausgenommen von der Kurzarbeit sind laut AUA Lehrlinge, Teilzeitangestellte bis 50 Prozent Normalarbeitszeit und Arbeitnehmer mit einem Einkommen bis zu 1.100 Euro.

Insgesamt werden so etwa 2.600 Boden-Mitarbeiter der AUA ab 1. April kurzarbeiten.
Weniger Beiträge, längere Vertragsdauer
Weiters werden die Pensionskassenbeiträge der Beschäftigten für ein Jahr um 75 Prozent reduziert. Zudem wird die Laufzeit des aktuellen Kollektivvertrags um zwei Monate bis 31. Dezember 2009 verlängert.
Management und Personalvertreter begrüßen das Krisenpaket.
Wirksame Maßnahme in Krise
"Das ist ein sehr wichtiger Schritt zur Krisenbewältigung", begrüßten die AUA-Vorstände Peter Malanik und Andreas Bierwirth das Verhandlungsergebnis. Damit werde eine wirksame Maßnahme im Krisenpaket umgesetzt. Die Verhandlungen mit dem Bordpersonal der AUA und von Tyrolean werden fortgesetzt.

Von einem "deutlichen Beitrag zur Krisenbewältigung" sprach auch der Vorsitzende des Bodenbetriebsrats, Alfred Junghans. Durch konstruktive Lösungen seien österreichische Arbeitsplätze gesichert worden.
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