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SA | 21.11.2009
Bunte Regenbogenfahnen wurden am Ring geschwenkt (Bild: ORF)
LIFESTYLE
Regenbogen schillerte wie selten zuvor
So bunt und schillernd wie noch kaum zuvor, darüber waren sich Beobachter einig, war die 14. Regenbogenparade am Samstag auf dem Ring. Laut Veranstalter haben 120.000 Menschen an der Parade teilgenommen.
Teilnehmer an der Regenbogenparade (Bild: ORF) Mit leichter Verspätung rund um den Ring
Zwei Pride-Paare mit Bodypaintings in Regenbogenfarben führten die Parade an. Insgesamt 53 Gruppen beteiligten sich an der Parade, mit der heuer zwei Jubiläen gefeiert wurden: 30 Jahre Homosexuelleninitiative Wien und 40 Jahre Stonewall Inn.

Bei sonnigem Wetter startete die Parade mit leichter Verspätung kurz nach 14.00 Uhr. Entgegen der Fahrtrichtung führte die Route über den Ring vorbei an Urania, Franz-Josefs-Kai, Schwedenplatz, Ringturm, Börse, Universität, Rathausplatz, Parlament und Oper bis zum Schwarzenbergplatz.

Die Veranstaltung verlief bis auf einen kleineren Zwischenfall problemlos. Ein Stromaggregat auf einem der Lkws geriet in Brand. Eine Person wurde leicht verletzt. Das Feuer war nach wenigen Minuten gelöscht.
"Wien heute"-Video
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Teilnehmerinnen an der Regenbogenparade (Bild: ORF) Forderung nach Schwulen- und Lesbenehe
Motorradfahrer mit Regenbogenfahnen, zahlreiche Engelsflügel an gestählten Oberkörpern und Oben-ohne-Auftritte: Angesichts vieler schillernder Figuren wurde auf die politischen Anliegen nicht vergessen. So prangte etwa von einem Oldtimerbus die Forderung nach Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben.

Showstar Alfons Haider äußerte sich zuversichtlich, dass die amtierende Regierung noch heuer ein Lebenspartnerschaftsgesetz für gleichgeschlechtliche Beziehungen auf den Weg bringen werde.
Lokale Politiker und internationale Gruppen
Manche von denen, an die die Forderungen gerichtet sind, zogen ebenfalls in der Parade um den Ring. Gesichtet wurden unter anderen SPÖ-Politiker wie Rathausklubchef Siegi Lindenmayr und die Mariahilfer Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann, die sich einst gefreut hatte, Chefin des "schwulsten Bezirks von Wien" zu sein. Die Grünen nahmen an der Parade mit einem eigenen Rolling-Stonewall-Wagen teil.

Den Ring umrundete heuer traditionellerweise auch wieder Hermes Phettberg, wieder im Velotaxi. Lediglich mit Handwagen waren Vertreter des "Mostviertel andersrum" unterwegs. Für die bundesweite und internationale Komponente sorgten eine Gruppe der Grazer Szene und zwei Gruppen aus Budapest.
Teilnehmer der Regenbogenparade (Bild: APA/Helmut Fohringer) Zwei Jubiläen wurden gefeiert
Die Parade entgegen der Fahrtrichtung auf dem Ring, die Abschlusskundgebung auf dem Schwarzenbergplatz und danach die Official Pride Night sind nicht nur bloße Unterhaltung. Vor allem die Regenbogenparade ist zu einem Symbol für eine Kultur geworden, in der Werte wie Solidarität, Toleranz und Gleichberechtigung hochgehalten werden.

Zwei Jubiläen wurden mit der 14. Parade gefeiert: 30 Jahre Homosexuelleninitiative Wien und 40 Jahre Stonewall Inn. Die Ereignisse von 1969 in New York gelten heute als Geburtsstunde der modernen Schwulen- und Lesbenbewegung.
40 Jahre Stonewall Inn
Das Stonewall Inn war eine Bar in der Christopher Street, die von Schwulen, Lesben und Transsexuellen besucht wurde. In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 führte die Polizei eine Razzia durch. Es wurde behauptet, in dem Lokal werde ohne Lizenz Alkohol ausgeschenkt.

Anders als bei vorhergegangenen ähnlichen Aktionen zeigten sich die Gäste von der Polizeiwillkür unbeeindruckt. Ihre Schar zerstreute sich nicht. Im Gegenteil, immer mehr Schaulustige versammelten sich vor dem Lokal, Schwule, Lesben und Transsexuelle zeigten sich demonstrativ in der Öffentlichkeit.

Seitdem ist der Name der Bar ein Synonym für den Kampf von Lesben, Schwulen und Transsexuellen gegen ihre Unterdrückung und für ihre Befreiung. Die Adresse der Bar findet sich im Christopher Street Day wieder, an dem an die Ereignisse des Jahres 1969 erinnert wird. In Wien heißt die Veranstaltung, die seit 1996 durchgeführt wird, Regenbogenparade.
Teilnehmer an der Regenbogenparade (Bild: ORF)
Regenbogenparade (Bild: APA/Helmut Fohringer) Abschlussfeier und Official Pride Night
Nach der Parade fand das offizielle Abschlussfest auf dem Schwarzenbergplatz geplant. Gäste wie US-Star Lutricia McNeal, Friek, die Acapella-Gruppe Gudrun, die österreichische Formation "My Sister's Name ist Frank" und Valerie boten beste Unterhaltung. Den Abschluss der Feier bildete, wie es ebenfalls fixe Tradition ist, der Donauwalzer.

Ganz zu Ende war es nach Parade und Abschlussfest auch noch nicht. Die Official Pride Night fand heuer gleich an zwei Orten statt: Im Ost-Klub und im Brut im Künstlerhaus stiegen Partys, die mit viel Musik und Show einen bunten und schillernden Ausklang der Regenbogenparade boten.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
dieses ereignis ist gleich
golderl5, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 23 Minuten
intressant, wie der life ball.
china......radl.........reissack...
nemuritor
notes, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 29 Minuten
weiß was liebe ist - gratuliere zu deiner naivität - und gut nacht
na du weißt nicht
nemuritor, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 26 Minuten
lieb zu wissen?
notes, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 24 Minuten
du armer tropf
ist 27 irgendeine magische Zahl für die Homos
tagespost, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 29 Minuten
facere, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 26 Minuten
In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 führte die Polizei eine Razzia durch.

eigentlich auch was gelesen vom artikel oder einfach drauf los geschrieben?
In manchen Gesinnungskreisen
wrongplayer, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 23 Minuten
ist man halt fixiert auf Zahlen/Ziffern-Spielereien...
facere, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 23 Minuten
oh ich hab dein profil geöffnet, ich wusste ja dass es sich bei dir um jemand handelt der angst vor minaretten hat
südosttangente, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 34 Minuten
unter meinen freunden finden sich schwule und lesben wieder. ich liebe diese menschen sehr, sie sind wirklich nette kerle. aber wenn es darum geht ihnen die gleichen rechte zuzusprechen wie ehepaaren, dann bin ich bestimmt der allererste, der sich hier dagegen auflehnt. ich denke da zuerst an das wohl der kinder, für die eine mutter und ein vater bestimmt besser sind als 2 väter. aber ich denke, dass durch eine gleichberechtigung jene benachteiligt werden, die sich darum bemühen, kindern als vater und mutter ein ordentliches zuhause zu bieten. in wahrheit kommt die forderung nach gleichberechtigung aus purem egoismus, denn es wird immer dasrüber diskutiert, was homosexuelle wollen - sogar die adoption. aber vielleicht sollten wir einmal darüber diskutieren, was für die kinder gut ist.

ps: und bitte nicht jetzt mit dem argument kommen "unter 2 vätern ist es immer noch besser als im heim". erstens glaube ich das nicht und zweitens kann man sich an negativbeispielen kein beispiel nehmen.

pps: wobei: mich würde es wundern, wenn dieser bericht nicht zensuriert werden würde. so ist der orf eben. die gleuben halt sie sind so modern, wenn sie so ausführlich über die regenbogenparade berichten.
facere, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 32 Minuten
und wodurch genau ist das aufwachsen der kinder beeinträchtigt wenn ein elternteil keine mumu und keine töpf hat?
du liebst deine freunden nicht!
nemuritor, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 32 Minuten
weist du was liebe ist?
scani, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 31 Minuten
Bitte häh? Können zwei Männer plötzlich Kinder kriegen, weil sie heiraten dürfen?
ich kann über alles diksutieren
notes, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 30 Minuten
aber ich kann ein jahrtaudsende altes system nicht in zwanzig jahren verändern
@facere
sachenmacher, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 29 Minuten
Na die armen hilflosen Gschrappen könnten z.B. womöglich mit extremer Toleranz infiziert werden...
facere, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 28 Minuten
kinder kommen mit den modernen mitteln der reproduktionsmedizin völlig anonym zu welt, eizelle von spernderfrau, spermium von samenbank, ausgetragen in leihmutter, usw.
alexalexalexalex, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 28 Minuten
"aber ich denke, dass durch eine gleichberechtigung jene benachteiligt werden, die sich darum bemühen, kindern als vater und mutter ein ordentliches zuhause zu bieten."

Wie genau wird ein heterosexuelles elternpaar "benachteiligt" wenn homosexuelle partnerschaften eingehen dürfen etc. ?

Selten eine SO platte ansammlung von vorurteilen gelesen.

Der anfang "sind ja so liebe menschen" ist da blanker hohn.
Und wie viele Ehepaare ...
wolfgangb, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 27 Minuten
... gibt es, die bewusst kinderlos bleiben? Soll denen nach deiner verworrenen Logik die mit der Ehe verbundenen Rechte abgesprochen werden? Lol - aber immerhin schön, dass sich unter deinen Freunden "schwule und lesben wieder" finden - was immer das heißen mag :-).
skorpion11, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 35 Minuten
Find ich gut....je mehr Homosexuelle, um so weniger Zuwachs auf dieser überbevölkerten Erde...
wenn der MENSCH
schlauemaus, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 46 Minuten
sowas braucht...
notes, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 38 Minuten
ist er keine schlaue maus.. ?
kerzerlflamme, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 46 Minuten
Ich finde es sehr wichtig, dass der ORF sehr intensiv für dieses wichtige Ereignis wirbt und sehr ausführlich darüber berichtet.

Danke - nächstes Jahr bitte noch mehr!
kerzerlflamme, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 44 Minuten
Außerdem freue ich mich, dass ich über den Herrn Alfons haider endlich wieder einmal was hören durfte. danke!
notes, vor 139 Tagen, 17 Stunden, 6 Minuten
gebt doch diesen armen menschen IHRE rechte - die können mit IHREN hirngespinsten doch nichts anfangen
stupid posting.
wrongplayer, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 58 Minuten
wrong player?
notes, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 56 Minuten
IHRE rechte
ktnmambo, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 50 Minuten
Jene Rechte, die DU hast, JENE aber nicht. In einer "gleichberechtigten" Gesellschaft.
"gleichberechtigt"
notes, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 49 Minuten
unter gleichen - ja gerne
verstehe - z.B.:
wrongplayer, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 46 Minuten
Lediglich Frauen unter Frauen
und Männer unter Männern?

Also keine Gleichberechtigung in der Gesamtgruppe?
hetero
notes, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 41 Minuten
und homo ist nicht das gleiche; ich habe nichts gegen homo - sie sollen sich Ihre gesetze machen - aber bitte nicht GLEICHberechtigung
Die Mann/Frau Sache hast Du
wrongplayer, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 37 Minuten
(auch) nicht verstanden, gell?

Und welche Rechte sollen den Homos den verwehrt bleiben:
o) feierliches standesamtliches Ja-sagen?
o) Ein den Ehegesetzen als Vorbild nachgeprägtes Ehepartnerschaftsgesetz?

WAS denn??
(denN verwehrt bleiben)
wrongplayer, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 34 Minuten
wrong
notes, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 33 Minuten
ich kann alte systeme - hier hetero - hinterfragen; aber sie einfach gleichsetzen ist doch bescheuert; hetero = homo; mann = frau; du hast nichts begriffen; wenn du mann/frau gleichsetzt, hast du die letzten 4000 jahre verschlafen - guten morgen
Ich verstehe es ja
abcxyz, vor 139 Tagen, 17 Stunden, 13 Minuten
noch immer nicht, wie man gegen solch friedliche Menschen etwas haben kann. In den Großstädten sind die Schwulenvierteln die sichersten und schönsten der Stadt, sie sind gebildet, verfügen über ein großes Einkommen, das sie gerne ausgeben.
notes, vor 139 Tagen, 17 Stunden, 1 Minute
ist zwar eine ziemlich naive einseitige meinung - aber bitte
Frei nach dem Song "Zombie"
wrongplayer, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 59 Minuten
von den Cranberries:

It's in your head, zombie...
(Auf die Aggressiv-Homophoben bezogen.)
supa
notes, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 51 Minuten
da wrong plaer kummt mit der nazi-keule
eines muss man jörg haider
lügendetektor, vor 139 Tagen, 17 Stunden, 15 Minuten
bei aller gerechtfertigten kritik an seiner person anerkennend zugestehen: er hat nie in seinem leben homosexuelle kriisiert.
Warum wohl?
fisherment, vor 139 Tagen, 16 Stunden, 51 Minuten
Ganz Österreich
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