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Heute trüb und kalt, etwas Schneefall |
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POLITIK |
09.07.2009 |
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JVP-Kampagne als "sexistisch" kritisiert
SPÖ und Grüne haben die Kampagne der Jungen ÖVP Wien zu "24 Stunden U-Bahn-Verkehr in Wien" scharf verurteilt. Die ÖVP spricht hingegen von einer "peppigen Jugendkampagne".
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"Schmuddelige Pin-ups"
Als "sexistisch und geschmacklos" bezeichnete Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) die Plakatkampagne der JVP: "Die Sujets erinnern an schmuddelige Pin-ups in Kasernenspinden früherer Zeiten."
Was hier zum Ausdruck kommt, sei frauenfeindlich und habe auf politischen Plakaten des 21. Jahrhunderts nichts verloren, so Frauenberger in einer Aussendung. "Sex sells" als Konzept könne keine politischen Ideen ersetzen.
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"Billige Effekthascherei"
Auch die Wiener Grünen sprechen von "sexistischen Sujets". Die "besonders plumpe Kampagne zielt nur darauf ab, billige Effekthascherei zu betreiben und ist klar sexistisch", sagte Claudia Smolik, die stv. Klubobfrau der Wiener Grünen.
Die ÖVP gehe mit schlechtem Beispiel voran und lenke vom eigentlichen Thema ab. Für die Jugendlichen in Wien sei in der Wirtschaftskrise wichtig, dass die öffentlichen Verkehrsmittel finanzierbar seien, so Smolik.
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"Peppige Jugendkampagne"
Auf kein Verständnis stößt die Kritik bei der ÖVP Wien. "Die Kampagne zu '24 Stunden U-Bahn-Verkehr in Wien' trifft genau ins Schwarze und entspricht den Bedürfnissen der Wiener Jugendlichen", sagte Theresa Philippi, geschäftsführende Landesleiterin der Wiener ÖVP-Frauen.
Die Junge ÖVP Wien sei bekannt für peppige Jugendkampagnen. Von "sexistisch und geschmacklos" könne hier keine Rede sein, da es das Sujet sowohl mit einer jungen Dame als auch mit einem jungen Herrn gebe.
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Junge ÖVP zeigt sich verwundert
Auch der JVP-Obmann Sebastian Kurz versteht die Aufregung nicht: "Den Sexismusvorwurf kann ich persönlich nicht nachvollziehen." Man habe schließlich eine männliche und eine weibliche Pappfigur.
Dass der Mann ein Oberteil anhabe, sei auf das Fotoshooting zurückzuführen gewesen. Da man das muskulöse Modell in der Oben-Ohne-Variante mit Öl eingerieben habe, sei der Effekt auf dem Foto dann zu extrem gewesen. So habe man die T-Shirt-Variante genommen.
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wien.ORF.at; 8.7.09
Die Wiener ÖVP fordert einen durchgängigen U-Bahn-Betrieb an Wochenenden. Das solle vor allen ein Angebot an die Jugend sein.
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