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MI | 10.02.2010
Heinz Fischer überreicht Michael Häupl das Ehrenzeichen (Bild: APA/Dragan Tatic)
POLITIK
Goldenes Ehrenzeichen für Michael Häupl
Bundespräsident Heinz Fischer hat am Freitag Michael Häupl (SPÖ) mit der höchsten Auszeichnung der Republik geehrt. Der Wiener Bürgermeister erhielt das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande.
Fischer würdigte die "großen Verdienste um die international hohe Akzeptanz Wiens".
"Unglaubliche Tatkraft für Wien"
"Du hast unglaubliche Energie und Tatkraft in die Entwicklung der Bundeshauptstadt investiert", sagte Fischer. Die Position Wiens unter den Hauptstädten der Welt, was Lebensqualität, was die Schönheit betreffe, das Wien des kulturellen und auch des wissenschaftlichen Lebens: "Das ist alles sehr bemerkenswert."

"Nicht einmal das Thema Fußball entzweit uns", erinnerte Rapid-Fan Fischer an eine gemeinsame Leidenschaft. Austria-Wien-Fan Häupl konterte angesichts der Niederlage der Wiener Austria in Bremen und Rapids im Happelstadion in der Europa League trocken mit "geteiltes Leid ist halbes Leid".
Heinz Fischer und Michael Häupl mit Ehrenzeichen (Bild: APA/Dragan Tatic)
Sehr dankbarer Häupl will Orden am nächsten Opernball tragen.
Keine bloße "Dekoration"
"Es ist die Rache der Geschichte an den jungen Revolutionären, dass sie im fortgeschrittenen Alter mit Orden und Ehrenzeichen geschmückt auf den Opernball gehen müssen", zitierte Häupl in seiner Dankesrede zunächst Bruno Kreisky.

Aber man werde zweifelsfrei älter und sehe die Dinge dann anders, so Häupl weiter. Er sei "sehr, sehr dankbar" für die Entscheidung der Bundesregierung. Die hohe Auszeichnung sei für ihn keine "Dekoration", sondern Ausdruck des Danks, den man ihm entgegenbringe.

Trotz traditioneller linker Skepsis gegenüber Orden werde er die Auszeichnung gerne am nächsten Opernball tragen, schloss Häupl, der am Samstag, den 7. November, sein 15-jähriges Amtsjubiläum feiert.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
Da greift sogar ein Sozialist zu bzw. nimmt so etwas...
nioo, vor 94 Tagen, 11 Stunden, 21 Minuten
...gerne an

Immerhin schaut es schön aus und ist beindruckend, wenn er mit dekorierter Brust beim Opernball auftaucht.
das Ehrengrab ist somit
beobachter3, vor 94 Tagen, 11 Stunden, 59 Minuten
ebenfalls gesichert.
Herrn Bürgermeister Häupl!
bürger1, vor 94 Tagen, 12 Stunden
Wenn Sie sich nicht bald mit den Herren Voves und Niessl zu einer Anti-Werner-F-Front zusammenschließen, dann werden Sie das was Sie sind, nicht mehr lange sein! Oder sehen Sie die Katastrophen der Wahlen in OÖ oder zur EU nicht. Sind denn alle blind? Oder glauben Sie, loyal zu Werner F stehen zu müssen. Zu Werner F, der die SPÖ-Wähler im Zusammenhang mit der Regierungsbildung verraten hat? Zu einem Parteívorsitzenden, welcher der ÖVP zur größten Macht verholfen hat seit der ÖVP-Alleinregierung. Die ÖVP hat in der Schwarz-Blau-Regierung weniger Kompetenzen gehabt als jetzt.
Nochmals: Herr Werner F hat für seine lächerliche Kanzlerwürde (ohne Kompetenzen) alles der ÖVP überlassen*. Und dafür muss er die Quittung bekommen. Weg mit ihm. Weg, bevor ewr die SP in diesen drei Bundesländern und auf Bundesebene auch noch in den Ruin treibt!
* mit dem Justizministerium noch den letzten Rest der Hoheitsverwaltung (damit die anderen alles noch besser vertuschen können)
Wien, Wien, nur du allein!
putzimutz, vor 94 Tagen, 12 Stunden, 16 Minuten
Wien ist eine wunderbare Stadt, die ich immer wieder Bürgermeister wird von den meisten Wienern, die ich so treffe, respektiert.
Leider wird auch er vom Wähler bei den LT-Wahlen die Quittung für dür den Verrat des Werner F (roter Kanzler mit schwarzer Regierung) bekommen. Die roten Landespolitiker zahlen die Zeche, weil sich die rote SP-Wähler-Basis nicht gefallen lässt, dass ihre Stimmen dazu verwendet wurden, dass Herr Werner F sich zum Steibügelhalter einer VP-Regierung macht.
Ein Parteivorsitzender, der bei einer Regierungsbildung die gesamte staatliche Verwaltung dem Koalitions-„partner“ überlässt, ist nicht ernst zu nehmen. Ein roter Kanzler mit einer schwarzen Regierung (RKMSR) ist ein Lachprogramm.
Häupl war bei der Bildung dieser Regierung
karl50, vor 94 Tagen, 12 Stunden
maßgeblich beteiligt und daher nicht ganz unschuldig.
Zitat des Tages
tobias04, vor 94 Tagen, 13 Stunden, 45 Minuten
Den Muskel den man trainiert, der bleibt auch in der Pfanne erhalten.

Also am Wochenende aufpassen auf die Martini-Ganserl. Stopft die nicht zu viel, damit Blondinchen nicht zu überfordert werdem!
ein dynamisches duo
arazi, vor 94 Tagen, 15 Stunden, 53 Minuten
hoffentlich bald in pension.
sehe ich auch so
procontra, vor 94 Tagen, 13 Stunden, 29 Minuten
untragbar sowas langweiliges, undynamisches und nichtsagendes. Bla Bla Bla sonst kommt nix ...ach ja fordern...schreibt der Häupl groß nur vergißt er immer das es nicht seine EUROS sind.
und wann bekommt Häupl
tobias04, vor 94 Tagen, 16 Stunden, 9 Minuten
eine Trophäe oder einen Preis der Winzervereinigung "Tropferlschlürfer"?
... zwei...
ahugalike, vor 94 Tagen, 16 Stunden, 23 Minuten
... fesche Burschen auf dem Bild...
häupl
lafite1900, vor 95 Tagen, 4 Stunden, 3 Minuten
ich bin kein sozi und bin auch in manchen dingen (ausländer) mit der vorgangsweise der stadtregierung nicht einverstanden. und es gibt einige misslichkeiten (prater zum beispiel), die anzuprangern sind - keine frage.

tatsache ist (belegt von unabhängigen instituten im ausland), dass wien in vielen bereichen die nummer 1 oder 2 weltweit ist.

dass dies ohne mithilfe der bewohner nicht möglich ist: daher sehe ich den orden als einen, den alle engagierten bürger bekommen haben.

ewig-raunzer und frustis: na ja, sie gehören auch dazu.
das mag schon stimmen, aber was habe ich als Wiener davon,
gscheitbär06, vor 95 Tagen, 3 Stunden, 7 Minuten
wenn sich z.B. ein Ami oder Russe hier wohlfühlt, ich als Citybewohner die yErfahrung machen musste, daß alles dem Tourismus untergeordnet wurde, fast alle besuchenswerten Lokale wurden in den letzten 15, 20 Jahren für den schnellen Nepp umgemodelt, normale Beiseln kannst an den Fingern einer Hand abzählen,

eine ähnliche Statistik gibts für die Versorgung, da liegt die Wiener Innenstadt seit Jahren an der Spitze, man kriegt alles, besonders Luxusware,

#wenn ich einen Nagel oder Schrauben brauche, muß ich den Bezirk verlassen, sowas gibts hier nicht mehr, will ich einen ganz normalenBrauseschlauch o.ä. und will keine Phantasiepreise dafür bezahlen, ist es ebenso ratsam, mit dem Auto einen Baumarkt aufzusuchen.
@gscheitbär06
lafite1900, vor 95 Tagen, 2 Stunden, 33 Minuten
dir recht gebe. geschäfte, wo es noch schrauben oder nägeln usw. gibt, sind fast nicht mehr vorhanden.

gründe sind die mobilität (auto), die hohen mieten (ich erinnere an das cafe ritter) und das parkplatzproblem.

ich schreibe aus bradnsee, wo es gott sei dank noch in meinem grätzel manche geschäfte gibt, die in den inneren bezirken nicht mehr existieren könnten.

lg
lafite1900
an die Wiener Nörgler
tobias04, vor 94 Tagen, 13 Stunden, 31 Minuten
wer jemals längere Zeit im Ausland war und heimgekehrt ist, der weis die Vorzüge Wien´s zu schätzen.

Wie ist die Kulturmetropole der Welt schlecht hin. Zudem hat Wien auch technisch und wissenschaftlich einiges zu bieten. Stichwort: Nobelpreiskandidaten - AIT, Techgate, etc..
Leider werden solche Informationen viel zu wenig hervorgehoben!
Na ja ....die Schworzn beweihräuchern sich ja auch selbst .
iris, vor 95 Tagen, 4 Stunden, 8 Minuten
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