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SA | 20.03.2010
Unterricht in Mittelschule (Bild: ORF)
BILDUNG
Mängel bei Unterricht mit Migrantenkindern
Eine neue Studie sieht Mängel beim Unterricht mit Migrantenkindern. Demnach ist die Mehrheit der Lehrerinnen für Schüler mit Migrationshintergrund schlecht ausgebildet.
Die Lehrerinnen haben laut Studie zu wenig Wissen über Migrantenkinder.
Geringes Wissen über Integration
Laut der Studie der Pädagogischen Hochschule Wien ist für professionelles Unterrichten in Klassen mit Migrantenkindern zu wenig fundiertes Wissen vorhanden.

Die Mehrheit der befragten Lehrerinnen hält zwar eine Anpassung des Unterrichts an die Bedürfnisse von Migrantenkindern für notwendig. In der Praxis gibt es laut Studie aber einen geringen Wissensstand über Integrationsmaßnahmen.
Wenig Interesse an Migrantensprachen
Geringe Kenntnisse haben die Befragten demnach von fremdsprachigen Unterrichtsmaterialien. Diese werden daher auch selten verwendet.

Nicht einmal die Hälfte der Befragten ist bereit, eine Migrantensprache zu lernen. Auch jene, die dazu bereit wären, würden die jeweiligen Muttersprachen der Kinder nicht im Unterricht einsetzen.

Das im Unterrichtsgesetz festgeschriebene Prinzip des "interkulturellen Lernens" wird im Unterricht kaum umgesetzt. Das Ziel dieses Prinzips ist, Sprachen und Kulturen von Migrantenkindern im Unterricht aufzugreifen.
Nur Lehrerinnen bei Umfrage dabei
Die Autorin der Studie vermutet, dass die mangelnde Vorbereitung ein Grund für das frühe Ausscheiden von Migrantenkindern aus dem österreichischen Bildungssystem sein könnte.

Die Fragebögen der Studie wurden übrigens ausschließlich von Frauen ausgefüllt. 315 Volksschullehrerinnen haben an der Befragung teilgenommen.

Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl erklärte, dass sich die Pädagogische Hochschule, die für die Aus und Fortbildung der Lehrer zuständig ist, mit dieser Studie selbst ein Armutszeugnis ausstelle. Sie fordert die Ausbildungsanstalt auf, das Problem zu lösen.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
wieder eine wahnwitzige studie
oneoo, vor 37 Tagen, 20 Stunden, 39 Minuten
die regierung überträgt alles den lehrern und bringt nichts auf die reihe.
wer bitte soll sich in diesem fall anpassen?
LOL
nidluglo, vor 37 Tagen, 21 Stunden, 46 Minuten
auszug aus der homepage der wiener volksschule schönngasse: "Die meisten Kinder (ca. 95%) haben eine andere
Erstsprache als Deutsch. ... 21 verschiedene Sprachen"
Wieviele Sprachen sollen die Lehrerinnen denn lernen? Oder sollen's vor allem die Sprache der besonders integrationsUNwilligen lernen...?!!!
wired, vor 37 Tagen, 21 Stunden, 9 Minuten
Klaro, die haben es ja besonders nötig, weil sie sonst nix verstehen.
Zensur,
danub52, vor 37 Tagen, 22 Stunden, 40 Minuten
jetzt bin ich aber bald sehr traurig ,
nichts bleibt stehen, wirklich nichts !
oder liegt es vielleicht an dem nötigen Demokratieverständnis mit seiner Meinungsfreiheit ?
nein,
neuer4, vor 37 Tagen, 21 Stunden, 52 Minuten
an der wahrheit.
ÜBRIGENS
feuerball, vor 37 Tagen, 22 Stunden, 46 Minuten
... 315 weibliche VS-Lehrer haben ander Studie teilgenommen ...
... von wie vielen?????
... warum wohl haben die übrigen Befragten NICHT teilgenommen?????
... wollten die Teilnehmerinnen damit vielleicht eine Botschaft übermitteln?????
statt Lehrer, bitte die Schüler schulen...
barbati, vor 38 Tagen, 45 Minuten
Man kann von keinem Menschen (auch nicht von einem Lehrer) verlangen, dass er sich auf alle verschiedensten Ethnien und Sprachen vorbereitet. Weit einfacher wäre es, die Migrantenkinder auf den Unterricht in österreichischen Schulen vorzubereiten. Noch eine Bitte: Kann man die Sprachheilförderung, die Begabtenförderung (Vorbereitung von geeigneten Volksschülern für die AHS) und die Legastenikerkurse auch für Kinder mit deutscher Muttersprache wiedereinführen? Da wurde in den letzten Jahren vieles gestrichen. Dafür gibts jetzt Gratisdeutschkurse für Migrantenmütter:((
rubinchenrot, vor 37 Tagen, 23 Stunden, 43 Minuten
.. und wie sol man Kinder "schulen", wenn es keine Lehrer dafür gibt?
es gibt Lehrer, die "Deutsch als Fremdsprache" unterrichten
barbati, vor 37 Tagen, 23 Stunden, 27 Minuten
im Gegensatz zu den Sprachheillehrern für Kinder mit harmlosen Artikulationsschwierigkeiten und Legastenikerkursen gibts die beinahe an jeder Volksschule..
Kann man von 2 Seiten her sehen:
grübel1, vor 38 Tagen, 55 Minuten
... LehrerInnen schlecht ausgebildet und vorbereitet auf den Unterricht mit Migrantenkindern
ODER:
Migrantenkinder schlecht vorbereitet auf den deutschsprachigen Unterricht.
von 2 Seiten her sehen
stepeochotnik, vor 38 Tagen, 46 Minuten
kann ich da nichts.

Die Lehrerinnen sind für den deutschsprachigen Unterricht aller Kinder ausgebildet. Das passt.
´lo step!
grübel1, vor 38 Tagen, 7 Minuten
... der orf Artikel induziert den Eindruck, dass die (Bring)schuld bei den LehrerInnen liegt.
Ich seh die Angelegenheit wie Du: die LehrerInnen sind für den deutschsprachigen Unterricht aller Kinder gut ausgebildet. Von der anderen Seite her haperts ...konträr zu dem Eindruck, den der orf-Artikel hervorrufet.
Migration-Emigration HIN oder HER:
feuerball, vor 38 Tagen, 1 Stunde, 27 Minuten
Leider stelle ich als betroffene Pädagogin fest, dass diese Berufsgruppe (und damit meine ich AUCH die Pädagogen im Vorschulbereich) mit diesem Thema OHNEHIN und SEHR WOHL umfassend informiert-fortgebildet-gefordert-motiviert werden und sind, ABER das Wissen und Können ist DERZEIT aufgrund der herrschenden Praxis und der bestehenden Rahmenbedingungen LEIDER schier UNLÖSBAR!
Wird hier wieder ein *Problem* auf dem Rücken einer bestimmten Berufsgruppe ausgetragen?
Weil hier vor ein paar Stunden von Ausländern,
stepeochotnik, vor 38 Tagen, 2 Stunden
die unsere Kultur ablehnen die Rede war:

Wohlgemerkt: es handelt sich um Ausländer die unsere Kultur ablehnen und einen österreichischen Reisepass haben.

Ich finde, das kann so nicht bleiben, weil *desgibtanköch*

Was wäre zu tun?

Da sehe ich zwei Möglichkeiten.
Entweder DIE schaffen es, dass WIR sie in unsere Kultur und Gesellschaft aufnehmen, oder WIR müssen uns was mit ihrem Reisepass überlegen.
Statt Migration Integration
poisonguardian, vor 38 Tagen, 2 Stunden, 11 Minuten
@ migration
stepeochotnik, vor 38 Tagen, 1 Stunde, 56 Minuten
Solange wir eine Kanzler- und Bürgermeisterpartei haben, die die Parallelgesellschaften zementiert und das für Integration hält, haben wir ein Problem, das wir nur bei Wahlen lösen können.
Migration ist und bleibt eine BRINGSCHULD!
poisonguardian, vor 38 Tagen, 2 Stunden, 14 Minuten
Nicht wir haben uns zu zersprageln, damit Migranten unsere Sprache erlernen, sondern diese Leute, die bei uns bleiben wollen, haben alles von sich aus zu tun, um sich so schnell wie möglich mit unserer Sprache vertraut zu machen. Auch ich musste diesen harten Weg gehen und das bereits vor 50 Jahren, als es noch keine Multikultiträumer gab. Damals hiess es friss Vogel oder stirb oder auf gut deutsch gesagt, wenn`s dir hier bei uns nicht passt, dann schleich dich. Und ich lernte auf die ganz schnelle Deutsch und die Sitten und Gebräuche meines zukünftigen Heimatlandes zu respektieren. Das was heute aufgeführt wird ist kein Anreiz unsere Sprache zu lernen der sich in irgendeiner Art und Weise anzupassen.
super gemacht
sidi2908, vor 38 Tagen, 1 Stunde, 47 Minuten
bin ganz deiner Meinung!!!!
Respekt,
wakarewarewa, vor 37 Tagen, 23 Stunden, 34 Minuten
ich bin auch ganz deiner Meinung !
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