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E-Card-Bilanz |
28.08.2005 |
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Hauptverband trotz Pannen zufrieden
Bei der E-Card gibt es zahlreiche Pannen, beim Hauptverband der Sozialversicherungsträger ist man dennoch zufrieden. 4,5 Millionen Karten habe man versendet, 5.000 Ärzte seien an das System angeschlossen.
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Verzögerungen bei Arztpraxen werden langsam aufgeholt. |
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Hälfte der Österreicher haben E-Card
Die Hälfte der insgesamt acht Millionen E-Cards habe man schon geschafft, so Volker Schörghofer vom Hauptverband. 4,5 Millionen Karten seien zugestellt worden.
Auch Verzögerungen bei der Ausstattung der Arztpraxen habe man aufgeholt, versicherte Schörghofer. 5.000 Ordinationen seien mittlerweile am Netz.
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Spitäler erst 2006
Bei den Spitälern werde es noch dauern, so Schörghofer. Sie werden erst Ende 2006 angeschlossen sein. Grund dafür ist, dass die Computersysteme in den Krankenanstalten sehr unterschiedlich seien.
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Statt Name & Co fand sich auf der Rückseite nur ein X. |
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Panne kostete 90.000 Euro
Bisherige Pannen sieht man beim Hauptverband gelassen. So wurden an rund 23.000 Wiener Pensionisten fehlerhafte Karten verschickt. Kostenpunkt: Circa fünf Euro pro Karte, also insgesamt rund 90.000 Euro.
Schörghofer will das aber nicht überbewerten: "Dieser Fehler ist, wenn Menschen arbeiten, bedauerlich, kann aber vorkommen."
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wien.ORF.at; 9.8.05
Auf der Vorderseite der E-Card war der Fehler noch nicht zu erkennen. Doch drehte man sie um, fand sich in den Feldern, wo Namen, Geburtsdatum und Kennnummern stehen sollten, nur ein X.
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Schüler und Maturanten plötzlich nicht mehr mitversichert. |
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Mitversicherung nun automatisch verlängert
Probleme gab es zuletzt auch bei Schülern und Maturanten. Diese haben mit Erreichen des 18. Lebensjahres den Versicherungsschutz verloren, wenn sie der Kasse nicht zuvor eine Schulbesuchs- oder Inskriptionsbestätigung geschickt haben.
Hier werde die Mitversicherung automatisch bis November verlängert, so Schörghofer.
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Adressenproblem ungelöst
So viel so gut. Ein Problem ist für den Hauptverband dennoch nicht so leicht zu lösen; Wenn jemand umzieht und der Kasse die neue Adresse nicht mitteilt.
Insgesamt 160.000 Karten müssten nachbearbeitet werden, weil die Adressen nicht stimmen, so Schörghofer.
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wien.ORF.at; 5.8.05
Der Rechnungshof (RH) hat zuletzt das Projekt kritisiert. Nicht nur zu hohe Nebenkosten wurden bemängelt.
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Service-Hotline
Die Servicenummer der Sozialversicherungen erreichen Sie unter 0501243311 von Montag bis Freitag von 7.00 bis 19.00 Uhr österreichweit zum Ortstarif. Infos gibt es auch im Internet.
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