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MI | 10.02.2010
Tony Rei mit Taube
Vogelgrippe
Zauberer geht vor Gericht
Der Wiener Zauberer Tony Rei darf nicht mit seiner Taube auftreten. Der Grund: Die Gesundheitsbehörden wollen jedes Risiko einer Ansteckung mit Vogelgrippe ausschließen. Nun will der Zauberer vor Gericht gehen.
Tony Reis Taube Taube Tschako hat Stubenarrest
Normalerweise tritt Taube Tschako zehn bis zwölf Mal im Monat auf. Die Taubennummer ist vor allem bei Kindern sehr beliebt. Doch derzeit hat Tschako Stubenarrest. Die weiße Taube lebt seit 21 Jahren mit dem Zauberer Tony Rei in seiner Wohnung.

Mit freilebenden Artgenossen kommt sie nie in Kontakt. Sie kann sich also gar nicht mit der Vogelgrippe anstecken, meinte ihr Trainer. Das Auftrittsverbot hält er für "pure Schikane".
Bisher ist weltweit kein einziger Fall bekannt, in dem eine Taube zum Überträger der Vogelgrippe wurde.
Vorläufig bis 15. Dezember gilt das Verbot. 
Tony Rei will vor Gericht
Im Veterinäramt ist man jedoch lieber vorsichtig. Schließlich sitzen bei diesen Zaubervorführungen meistens auch viele Kinder im Saal.

Künstlerpech oder bürokratische Schikane, - bis 15. Dezember darf jedenfalls in ganz Österreich kein Vogel bei Veranstaltungen auftreten.

Wenn Zauberer Tony Rei seinen Zaubertrick mit der Taube dennoch zeigt, drohen ihm bis zu 4.000 Euro Strafe. Toni Rey will das Auftrittsverbot für seine Taube bei Gericht anfechten. Das Gesundheitsministerium bleibt hart. Ausnahmeregelungen, kann es in dieser Situation nicht geben, hieß es.
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