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EU-Präsidentschaft |
05.01.2006 |
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Raketen und Geschütze in Wien
Die Flaktürme werden zwar nicht reaktiviert, zum Schutz von Großveranstaltungen während der EU-Präsidentschaft werden in Wien aber laut "Kurier" Fliegerabwehrgeschütze und Raketen in Stellung gebracht.
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Aufstellungsorte am Stadtrand
Wo genau die Waffen aufgestellt werden, ist geheim.
Erich Wolf, der Kommandant der Luftstreitkräfte gegenüber "Radio Wien": "Wir werden natürlich solche Flächen auswählen, wo eben auch das entsprechende Wirkungsfeld der Radaranlagen bzw. für die Waffen selber gegeben ist. Gehen wir davon aus, dass das im Wesentlichen an den Stadträndern sein wird."
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Wie bei Olympischen Spielen in Athen
Der Schutz von Großveranstaltungen durch Raketen und Geschütze ist nicht neu. Auch die Olympischen Spiele in Athen wurden so geschützt.
Die Waffen sind aber laut "Kurier" nur Teil eines Konzepts, mit dem seit den Terrorangriffen von 2001 internationale Großveranstaltungen geschützt werden sollen.
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Flugverbotszone um Wien
Für Veranstaltungen der österreichischen EU-Präsidentschaft gelten Flugverbotszonen, die das Bundesheer laut "Kurier" im Zusammenwirken mit dem Verkehrsministerium um die Veranstaltungsorte Wien, Salzburg und Innsbruck festgelegt hat.
Die Zonen werden vom Radarsystem "Goldhaube" überwacht. Flugzeuge und Hubschrauber des Bundesheeres werden im Fall des Falles auf eindringende Maschinen angesetzt.
Die 3,5 Zentimeter Zwillingsfliegerabwehrkanonen und die Fliegerabwehrraketen auf dem Boden stellen das letzte Verteidigungsmittel dar, sollte trotz allem ein Flugzeug durchkommen.
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wien.ORF.at; 27.12.05
Mit Jahresbeginn hat Österreich die EU-Präsidentschaft übernommen. In 180 Konferenzen werden im nächsten halben Jahr Spitzenpolitiker in Wien über die Politik und Zukunft der EU beraten. Sicherheit wird daher groß geschrieben.
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wien.ORF.at; 1.1.06
Die Redoutensäle der Wiener Hofburg rücken mit der EU-Ratspräsidentschaft Österreichs in den Mittelpunkt des Interesses. Dort werden alle in Wien angesetzten EU-Treffen und Tagungen stattfinden.
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